Fatburner: Wie lange darf man sie einnehmen?

Heutzutage sehnen sich viele Menschen nach einem ästhetischen Körper. Während die einem gerne schlank und gleichzeitig muskulös sein wollen, sind andere schon damit zufrieden, wenn sie lediglich ihren Körperfettanteil senken können. Gerade für die Reduzierung von überschüssigem Körperfett ist eine Sache leider unumgänglich: eine kalorienreduzierte Diät. Das mag jetzt erstmal ziemlich beunruhigend klingen, jedoch gibt es einige Tricks, wie man sich die Diät erheblich erleichtern kann. Dazu gehören auch Fatburner. Diese sind zwar kein Wundermittel, die in wenigen Wochen zur Traumfigur führen, aber in Kombination mit einer konsequenten Diät können sie den Erfolg auf jeden Fall maximieren. In diesem Artikel soll es darum gehen, was man allgemein unter Fatburnern versteht, welche es gibt, wie man sie anwendet und auch um Fatburner im Vergleich.

 

Was sind Fatburner?

Fatburner sind Substanzen, die zur Steigerung der körpereigenen Fettverbrennung beitragen können. Es gibt sogar Fatburner, die der Körper selbst produziert. Zu diesem gehören beispielsweise Glucagon und Somatotropin, ein Wachstumshormon – sozusagen natürliche Fatburner. Allerdings gibt es auch künstliche Varianten in Form von Nahrungsergänzungsmitteln, die man in Tablettenform, Pulver oder auch als Flüssigkeit zu sich nehmen kann. Gerade im Bodybuilding erfreuen sich diese Präparate, da die Sportler hier dankbar für jede Möglichkeit sind, die ihnen dabei hilft, in ihrer Diät die Fettverbrennung zu optimieren. Ein wichtiger Punkt ist außerdem, dass es sich bei den frei verkäuflichen Präparaten nicht um gefährliche oder gar illegale Wirkstoffe handelt, sondern um ganz konventionelle Stoffe wie zum Beispiel Koffein, L-Carnitin oder grünem Tee.

 

Wie wirken sie?

Die Theorie bezüglich der Wirkungsweise der Produkte besagt, dass sich die körpereigene Fettverbrennung durch bestimmte Wirkstoffe antreiben lässt. Dies soll zum Beispiel durch eine Veränderung des Stoffwechsels oder eine Erhöhung der Körpertemperatur erreicht werden und was letztendlich in einer schnelleren Fettverbrennung bzw. einer stärkeren Fettausscheidung resultieren soll. Wie bereits erwähnt kann das besonders im Rahmen einer kalorienreduzierten Diät ein Vorteil sein, da man so bis zu einem gewissen Teil die Diät optimieren kann. Die Wirkungsweise der verschieden Produkte ist hierbei unterschiedlich. So kann der Wirkstoff L-Carnitin beispielsweise dafür sorgen, dass die Energiegewinnung aus den Fettzellen effizienter abläuft und somit am Ende des Tages mehr Fett verbrannt wird. L-Carnitin ist nämlich hauptsächlich dafür verantwortlich, Fettsäuren in die Mitochondrien, die Kraftwerke der Zellen, zu transportieren, wo sie dann beispielsweise zur Energiegewinnung genutzt werden.

Zusätzlich verbessert L-Carnitin nachweislich die Regeneration nach dem Training, was ebenso sehr nützlich im Bezug auf Muskelaufbau bzw. Fettverlust ist.

Nebenwirkungen ruft L-Carnitin nicht hervor, der Wirkstoff wird als sicher eingestuft. Einzig allein in Überdosierungen im zweistelligen Grammbereich kann es zu Nebenerscheinungen wie Übelkeit oder Durchfall kommen. Dies lässt sich jedoch vermeiden, indem man sich an die vom Hersteller vorgegebene Verzehrsempfehlung hält.

Abschließend lässt sich sagen, dass Fatburner zwar kein Wundermittel sind, die die Kilos nur so purzeln lassen. Nachhaltig und gesund abnehmen ist nur durch eine ausgewogene Ernährung unter Einhaltung eines Kaloriendefizits möglich. Hier können Fatburner aber durchaus für eine effizientere Fettverbrennung und somit zu mehr Erfolg führen, was sie definitiv empfehlenswert für alle macht, die etwas an ihren Körper verändern wollen, bzw. vor allem für Menschen, die ihren Körperfettanteil senken wollen.

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