Arginin

Arginin Titelbild

Überblick:

Arginin ist nicht mehr als eine natürliche Aminosäure, die seit Urzeiten zu unserer täglichen Nahrung gehört. Dass es heute L-Arginin zu kaufen gibt, das als Nahrungsergänzung genommen wird, hat trotzdem sehr gute Gründe, weil Arginin grundlegend wichtig für unsere Gesundheit ist und die ausreichende Versorgung beim modernen Menschen alles andere als gesichert ist. Nachfolgend wird die Wirkung genauer erklärt, es werden die besten Formen der Arginin Nahrungsergänzung vorgestellt, und es geht natürlich auch um die Dosierung sowie beste Adressen zum L-Arginin kaufen.

Was ist Arginin

1. Was ist Arginin?

  • Arginin ist eine Aminosäure, also ein Eiweißbaustein.
  • Der menschliche Körper benötigt täglich eine ganze Reihe dieser Eiweißbausteine.
  • Die Aminosäuren sind der Grund dafür, warum Eiweiß (Protein) neben Kohlenhydraten und Fett zu den Grundpfeilern unserer Nahrung gehört.
  • Nach momentanem Wissensstand eignen sich rund 20 dieser Aminosäuren besonders gut dafür, im menschlichen Organismus als Baustein für den Körperaufbau verwertet zu werden.
  • Acht davon sind essentiell; müssen also unbedingt ständig mit der Nahrung zugeführt werden, weil sie vom Körper selbst nicht hergestellt werden können.
  • Sechs weitere Aminosäuren sind als semi-essentiell bekannt.
  • Der Körper kann sie in gewissem Umfang selbst bilden.
  • Manche aber erst im erwachsenen Körper, andere können in typischen Belastungssituationen oder im älteren Körper nicht in ausreichendem Maße produziert werden.
  • Arginin gehört zu diesen semi-essentiellen Aminosäuren.
  • Wenn zu wenig davon zur Verfügung steht, kann der Körper ganz grundsätzliche Funktionen nicht mehr hinreichend erfüllen.

 

Der im Bereich der Nahrungsergänzungsmittel übliche Vorsatz L- vor dem Namen Arginin ist eigentlich unnötig, weil die zweite Isomer Form dieser Proteinverbindung (D-Arginin) weder in Proteinen vorkommt noch vom Menschen verwertet werden kann.

Arginin Leitfaden nfi
Wie wirkt Arginin

2. Wie wirkt Arginin?

Arginin wird im Körper als alleiniger Rohstoff für einen sehr wichtigen Vorgang dringend gebraucht: In den Zellen der Innenwand der Lymph- und Blutgefäße und den Zellen des Nerven- und Immunsystems befinden sich Enzyme, die aus Arginin und Sauerstoff Stickstoffmonoxid herstellen. Dieses Stickstoffmonoxid hat die Funktion, die Gefäßwände im Blutkreislauf zu weitet und die darüber liegende Muskelschicht zu entspannen, wann immer das notwendig ist. Die dadurch bewirkte Blutdrucksenkung ist ein wichtiger Teil der ständigen Blutdruckregulation durch den Körper – die deshalb so wichtig ist, weil die Organe nur dann optimal mit Sauerstoff und allen anderen über das Blut transportierten Nährstoffen versorgt werden, wenn das Blut mit dem optimalen Druck durch die Arterien fließt.

Außerdem ist Stickstoffmonoxid an der Signalübertragung im Gefäß- und Nervensystem beteiligt, wird von der unspezifischen Immunabwehr als reaktive Stickstoffspezies gebraucht und wirkt als protektiver Radikalfänger gegen den gefürchteten oxidativen Stress, der an der Entstehung einer ganzen Reihe sogenannter Zivilisationskrankheiten beteiligt ist

All das schafft der Körper nur, wenn genug Arginin zur Verfügung steht – die ausreichende Arginin-Versorgung ist also eine unbedingte Voraussetzung für die optimale Sauerstoff- und Nährversorgung des Körpers. Extern zugeführtes Arginin wird deshalb immer dann Wirkung zeigen, wenn sich der Mensch in einer Lebens- und Stoffwechselsituation befindet, in der die aktuell gegebene Stickstoffmonoxid-Produktion nicht ausreicht.

In einer Lebens- und Stoffwechselsituation, die zu Arginin-Mangel, nicht ausreichender Stickstoffmonoxid-Produktion und damit einhergehenden Beschwerden führt, befinden sich heute sehr viele Deutsche. Für eine gute Versorgung mit dieser Aminosäure müssen gesunde Erwachsene sehr viel Gelatine, Hülsenfrüchte, Nüssen und Samen und potenziell ungesunde Mengen an rotem (Wild.) Fleisch essen. Wenn Alter und Krankheiten für Mehrbedarf sorgen, ist eine ausreichende Versorgung über Nahrung überhaupt nicht möglich. Fachmediziner schätzen, dass mindestens ein Viertel der Deutschen eine Mangelversorgung aufweist.

Wissenschaftliche Untersuchen zeigen, dass eine bessere Versorgung mit dieser Aminosäure vielfach hilfreich ist, die Zusammenhänge werden im übernächsten Absatz jeweils bei den einzelnen Fällen erläutert.

Beste Arginin

3. Welches Arginin ist das Beste?

Wenn Arginin extern zugeführt wird, ist logischerweise dann die beste Wirkung zu erwarten, wenn der Körper zur richtigen Zeit die richtige Menge gut verwertbares Arginin zur Verfügung gestellt bekommt. Für die Bioverfügbarkeit kommt es zunächst darauf an, dass die Aminosäure den passenden pH-Wert hat. In natürlicher Form ist die Aminosäure basisch, in Nahrungsergänzungsmitteln wird solches Arginin L-Arginin Base genannt.

Wenn ein Nahrungsergänzungsmittel L-Arginin Base enthält, ist damit zugleich die natürliche Gewinnung „bewiesen“: Nur wenn das L-Arginin aus natürlichen pflanzlichen Rohstoffen extrahiert wurde, entsteht das hochwertige basische Arginin. Wenn Arginin kostengünstig aus tierischen Haaren, Federn, Horn synthetisiert wird, ist das nur unter Einsatz von Salzsäure möglich, die den pH-Wert des so gewonnen L-Arginin HCL in den sauren Bereich verändert.

Weiter soll sich die Beigabe von Piperin günstig auf die Bioverfügbarkeit auswirken. Dieser Bestandteil des Schwarzen Pfeffers verbessert auch die Aufnahme von Curcuma nachweislich; zukünftige Forschungen dürften zeigen, dass wir pikante Speisen nicht umsonst immer mit Pfeffer würzen. Vor allem wenn Sie L-Arginin kaufen, um in bestimmten Situationen L-Arginin Kapseln hochdosiert zuzuführen, kann die ein wenig verbesserte Verwertbarkeit einen entscheidenden Unterschied machen.

Ansonsten müssen Sie beim L-Arginin kaufen nur noch darauf achten, dass auch das Piperin natürlich gewonnen wurde und der jeweilige Hersteller seine Produktions-Qualität und die Herkunft seiner Rohstoffe belegen kann (wie z. B. hier: https://yoyosan.com/products/l-arginin-forte).

Um ganz allgemein die Blutzirkulation und Gefäßelastizität zu unterstützen, eignen sich L-Arginin Kapseln, in denen pure L-Arginin Base enthalten ist. Für bestimmte Stoffwechselzustände bzw. gegen bestimmte Beschwerden sind inzwischen L-Arginin Erfahrungen bzw. Untersuchungen überliefert, nach denen die Aminosäure besser wirkt, wenn sie zu L-Arginin mit Maca kombiniert wird (dazu gleich mehr im nächsten Absatz).

Die Gabe von natürlich gewonnenen Aminosäuren ist nicht mit Nebenwirkungen verbunden, weil diese wie über die Nahrung aufgenommene Aminosäuren natürlich abgebaut wird. Falls das Arginin hochdosiert vorliegt, müssen Sie nur noch genauer auf etwaige Wechselwirkungen mit Medikamenten achten. Ansonsten gilt: Wenn Arginin nicht gut bekommt, ist das gewöhnlich auf den falschen pH-Wert des L-Arginin HCL zurückzuführen.

Hilft Arginin

4. Gegen welche Beschwerden hilft Arginin?

Weil etliche Stoffwechselvorgänge auf ausreichende Verfügbarkeit dieser Aminosäure angewiesen sind, kann L-Arginin Wirkung gegen viele gängige Beschwerden zeigen:

4.1 Blutdruck-Regulierung, Verbesserung der Durchblutung

Der grundlegende Mechanismus wurde oben erklärt – es ist sicher für jeden Menschen eine gute Idee, auf eine ausreichende Zufuhr zu achten und ggf. L-Arginin Kapseln einzunehmen. Denn zu hoher Blutdruck ist heute sehr häufig und kann eine ganze Reihe von Erkrankungen verursachen, und die mit ausreichender Zufuhr der Aminosäure einhergehende verbesserte Nährstoff- und Sauerstoffversorgung schadet natürlich auch keinem Menschen. Wenn ein nur leicht zu hoher Blutdruck durch ausreichende Stickstoffmonoxid-Bildung normalisiert wird, schützt das vor Blutgerinnseln in den Arterien, die Entzündungsreaktionen verursachen, denen irgendwann ein Herzinfarkt oder Schlaganfall folgt.

4.2 Stärkung der Immunabwehr

Da Arginin für bestimmte Reaktionen in der unspezifischen Immunabwehr gebraucht wird, hängt auch die perfekte Funktion dieses Teils des Immunsystems von der ausreichenden Verfügbarkeit dieser Aminosäure ab.

Bei der unspezifischen Immunabwehr handelt es sich um den Teil des Immunsystems, der sich nicht auf bestimmte Keime spezialisiert, sondern zur Abwehr unbekannter, noch nie mit dem Organismus in Kontakt gekommene Erreger gedacht ist. Wenn ein solcher unbekannter Erreger eine weltweite Pandemie auslöst, hängt es auch von der guten Funktion der unspezifischen Immunabwehr ab, wie gut der jeweilige Stoffwechsel mit einer Infektion fertig wird (da aber viele weitere Faktoren eine Rolle spielen und die Immunabwehr auch nicht die Ansteckung anderer Menschen verhindert, müssen die Corona Hygiene- und Abstandsregeln unbedingt weiter eingehalten werden).

4.3 Leistungssteigerung im Sport

Verbesserte Durchblutung, Nährstoff- und Sauerstoffversorgung kann vor allem in Ausdauersportarten zu einer deutlichen Leistungssteigerung bei schnellerer Regeneration des Muskelgewebes führen. Zudem wird an einer Steigerung des an Muskelaufbau und -erhalt beteiligten Wachstumshormons Somatropin durch Supplementierung der Aminosäure geforscht, bisher zeigten orale Gaben jedoch eher widersprüchliche und nicht die erwünschten Ergebnisse.

4.4 Verbesserte Wundheilung

Das Immunsystem ist nur unter ausreichender Versorgung mit Arginin in der Lage ist, die Entzündungsreaktion genau zu regulieren, die bei Wunden zur Immunantwort gehört. Hier zeigt sich am deutlichsten, wie verbreitet der Arginin-Mangel in der deutschen Bevölkerung ist, weil sehr viele L-Arginin Erfahrungen von einer verbesserten Wundheilung berichten. Der Einsatz der Aminosäure wird auch bei wiederkehrenden Infektionen und schweren Wunden durch Operation oder Unfallverletzung erprobt, eine Ergänzung des Behandlungsschemas muss hier natürlich mit dem Arzt besprochen werden. [1]

4.5 Steigerung der Potenz

Das sexuelle Steh- und Durchhaltevermögen des Mannes hängt entscheidend von einer guten Durchblutung ab. Wenn die Durchblutung unter einer grenzwertigen Versorgung gerade so funktioniert, kann das „Hänger“ verursachen. Nicht unbedingt von einem Ausmaß, die den betreffenden Mann zum Arzt führen (der die Diagnose „erektile Dysfunktion“ auch erst viel später stellt, weil damit die Verschreibung von Medikamenten mit riskanten Nebenwirkungen verbunden sein könnte) – hier geht es um Stärkung im Vorfeld, um Regulierung normaler Körperfunktionen, für die übrigens besonders L-Arginin mit Maca empfohlen wird.

4.6 Anti-Aging, Vorbeugung Alzheimer und Demenz

Als natürlicher, auch im Körper selbst produzierter Stoff steigert Arginin die Durchblutung in allen Körperbereichen, auch im Gehirn. Das ist nicht so selbstverständlich ist, wie es scheint: Jeden Tag werden Medikamente gegen Durchblutungsstörungen verschrieben, die als körperfremde Substanzen die Blut-Hirn-Schranke nicht durchdringen können (und auch nicht durchdringen sollen, weil die Wirkung im Hirn nicht kalkulierbar ist).

Eine gute Durchblutung, Sauerstoff- und Nährstoffversorgung des Gehirns hilft den kognitiven Fähigkeiten und dem Gedächtnis und verringert das Risiko, an Alzheimer und Demenz zu erkranken (was inzwischen in zahlreichen Studien bestätigt wurde).

Leider wird die ausreichende Versorgung mit Arginin zunehmendem Alter immer schwieriger, weil verschiedenste Stoffwechselschwächen, nitrosativer und oxidativer Stress und diverse Krankheiten zu einer ungünstigen Verschiebung des Verhältnisses Arginin/Asymmetrisches Dimethylarginin führen (auch bei Gesunden wird im Alter bis zur vierfachen Menge dieses ADMA gefunden). ADMA hemmt die Stickstoffmonoxid-Synthese und führt so zu weiterem nitrosativem Stress, ein schädlicher Teufelskreis beginnt (bei Menschen mit koronarer Herzkrankheit, chronischen Nierenkrankheiten und Diabetes gilt ein erhöhter ADMA-Spiegel als starker Risikofaktor für Herzinfarkte und Schlaganfälle). [2]

Eine gute Versorgung mit Arginin wirkt deshalb überall dort Alterserscheinungen entgegen, wo die Zellalterung mit verminderter Durchblutung und Nährstoffversorgung zu tun hat. Besonders gut soll sich L-Arginin mit Maca zur Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit bewähren. Diese Zusammenhänge (und auch die Wechselbeziehung Arginin – ADMA) sollten sich Interessierte von einem Stoffwechselmediziner genauer erklären lassen, sie würden den Rahmen dieses Artikels sprengen.

4.7 Diabetes-Vorbeugung

Die L-Arginin Wirkung beugt mit Gesunderhaltung des Blutkreislaufs auch Diabetes vor. Laut neueren Studien weisen Menschen mit einer Veranlagung zu Diabetes zum Teil gestörte Stoffwechselwege dieser Aminosäure auf. Außerdem ist belegt, dass die Zufuhr die übermäßige Insulin-Produktion als Reaktion auf Zucker herunterfahren kann und die Supplementierung von L-Arginin Kapseln bei Menschen mit metabolischem Syndrom die Entwicklung von Typ-2-Diabetes verringert. [3]

Auch Diabetiker, bei denen die Krankheit bereits ausgebrochen ist, sollten ihren Arzt unbedingt auf Supplementierung der Aminosäure ansprechen, weil Diabetes die Durchblutung verschlechtert und die Zufuhr in Studien Erfolge bei der Vorbeugung diabetischen Komplikationen verzeichnete.

4.8 Unterstützung der Krankheits-Therapie

Wenn Patienten, die sich aktuell einer ärztlichen Therapie unterziehen oder wegen chronischen Erkrankungen in ärztlicher Behandlung sind, die Aminosäure als Nahrungsergänzung zuführen möchten, sollte das immer mit dem Arzt abgesprochen werden. Auch, wenn die Einnahme der L-Arginin Kapseln nur der Vorbeugung weiterer Erkrankungen dienen soll, weil die L-Arginin Nebenwirkungen die Wirksamkeit zahlreicher Medikamente verändern können.

Diese Patienten sollten aber auch unbedingt erfragen, inwieweit L-Arginin Kapseln hochdosiert direkt gegen die behandelten Erkrankungen eingesetzt werden können. Vor allem bei Erkrankungen, die durch Einschränkung der Durchblutung bzw. durch zu hohen Blutdruck verursacht werden, gehört die Erforschung der L-Arginin Wirkung zu den interessanten Forschungsfeldern der modernen Medizin. [4]

Neben dieser Anwendung bei Erkrankungen wie Arteriosklerose, Schlaganfall, Parkinson, Alzheimer, diabetischer Neuropathie, Tinnitus etc. wird die Aminosäure aktuell auch im Einsatz gegen psychische Ängste und Stress (Senkung des Stresshormonspiegels), Fruchtbarkeitsstörungen, leichte bis mittlere erektile Dysfunktion, Präeklampsie (Bluthochdruck in der Schwangerschaft) und etliche weitere Störungen/Erkrankungen in der Forschung und zum Teil auch schon in Studien untersucht.

Dosierung und Einnahme Arginin

5. Wie wird Arginin eingenommen bzw. wie dosiert man es?

Für Aminosäuren, die Bestandteile unserer normalen Nahrung sind (und früher von schwer arbeitenden Menschen auch in ausreichendem Maße aufgenommen werden konnten, nur der heutige Büromensch schafft das oft nicht mehr), gibt es niemals klare Mengen-Empfehlungen, auch zur L-Arginin Dosis nicht. Eine Annäherung ist jedoch möglich:

  1. Wenn Menschen viel hochwertiges Eiweiß mit hohem Arginin-Gehalt zu sich nehmen, kommen sie auf eine Arginin-Zufuhr von etwa 5 g am Tag
  2. Zur laufenden täglichen Nahrungsergänzung wird höchstens etwas mehr als die Hälfte dieser Dosis empfohlen
  3. Kurzzeitig können L-Arginin Kapseln hochdosiert eingenommen werden, um aktuelle Stoffwechsel-Notlagen zu verbessern
  4. Bei kontinuierlicher Zufuhr der Aminosäure reichen meist schon 2,5 bis 3 Gramm zur dauerhaften Verbesserung der Durchblutung
  5. Sollen L-Arginin Kapseln hochdosiert längerfristig gegeben werden, sollte die L-Arginin Dosierung mit einem ernährungsmedizinisch geschulten Arzt abgesprochen werden
  6. Denn sämtliche L-Arginin Erfahrungen sind jüngeren Datums und werden laufend durch neue Studien ergänzt, die auch Änderungen in der L-Arginin Dosierung vorsehen können
  7. Weiter ist ein ärztlicher Blick auf die L-Arginin Dosierung ratsam, wenn die Aminosäure zu Medikamenten oder weiteren Nahrungsergänzungsmitteln eingenommen werden soll, weil dann schneller L-Arginin Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen auftreten können.
  8. Zur Einnahmezeiten wird lediglich empfohlen, die Aminosäure zwischen zwei Mahlzeiten einzunehmen, weil sie dann am besten aufgenommen wird.

 

Mitunter ist über L-Arginin Erfahrungen zu lesen, die eine weit höhere Arginin Dosis vorsehen, aber hier ist höchste Vorsicht geboten: Solche L-Arginin Erfahrungen gehen oft auf Studien zurück, in denen bewusst eine höhere Arginin Dosis eingesetzt wird; allerdings nur unter laufender ärztlicher Überwachung. Denn auch Eiweiß und Eiweißbestandteile können vom Körper nicht unbegrenzt verwertet werden, ab ca. einer tägliche L-Arginin Dosierung von etwa 9 Gramm täglich ist auch bei L-Arginin mit Nebenwirkungen wie Durchfall, Übelkeit oder Blähungen zu rechnen. [5] Wenn L-Arginin nach der HCL Methode gewonnen wird, lassen sich die Zeichen einer Überdosierung kaum von L-Arginin Nebenwirkungen wegen des sauren pH-Werts unterscheiden – wohl das beste Argument dafür, statt des synthetisch gewonnenem L-Arginin HCL auf natürliches L-Arginin Base zu setzen.

Fazit Arginin

6. Fazit: Warum ist Arginin so gesund?

Mit Arginin wird die Nahrung ganz natürlich ergänzt, wenn eine natürlich hergestellte L-Arginin Base oder L-Arginin mit Maca (natürlichem Extrakt) gewählt wird. Durch die Nahrungsergänzung werden einfach nur normale Körperfunktionen wiederhergestellt, nur das L-Arginin mit Maca-Extrakt fügt wohl noch einen kleinen Kick für geistige Leistungsfähigkeit und Potenz hinzu.

Die Wiederherstellung natürlicher Körperfunktionen ist natürlich gesund, deshalb zeigt L-Arginin auch immer Wirkung, wenn wie so häufig ein Mangel gegeben ist. [6]

In der Medizin wird inzwischen allgemein davon ausgegangen, dass oxidativer Stress krankheitsauslösende Faktoren begünstigt – und es gibt nichts einfacheres und natürlicheres als L-Arginin Kapseln, um diesem und anderem Stress entgegenzuwirken. In der richtigen L-Arginin Dosierung entfaltet L-Arginin keine Nebenwirkungen, selbst L-Arginin Kapseln hochdosiert und versehentlich eingenommen würden, wären die Nebenwirkungen kurz und reversibel.

Quellenverzeichnis:

  1. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27861915/
  2. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27934650/
  3. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27934649/
  4. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27252277/
  5. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27667025/
  6. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28364192/
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