Home Medizin Zerstreuen Sie Mythen mit Expertenwissen über die Erkrankung

Zerstreuen Sie Mythen mit Expertenwissen über die Erkrankung

von NFI Redaktion

Endometriose ist eine gynäkologische Erkrankung, die weltweit 10 % der Frauen betrifft. Leider wird sie oft nicht diagnostiziert, da die Symptome mit Menstruationsbeschwerden verwechselt werden oder nicht offensichtlich sind. In den USA dauert es in der Regel etwa 10 Jahre, bis Frauen eine genaue Diagnose erhalten.

Im Zuge dieses Monats zur Sensibilisierung für Endometriose können Sie die Krankheit besser verstehen, wenn ein Experte gängige Mythen darüber aufklärt.

Endometriose tritt auf, wenn Gewebe außerhalb der Gebärmutter wächst, das der inneren Gebärmutterschleimhaut ähnelt, und oft zu Schmerzen und Unfruchtbarkeit führt. Leider gibt es keine bekannte Heilung, aber eine frühzeitige Diagnose und effektive Behandlung können dazu beitragen, die Symptome zu bewältigen.

Hier sind einige verbreitete Mythen über Endometriose:

Mythos 1: Endometriose tritt nur mit Menstruationsschmerzen auf.

Fakt: Zu den Symptomen gehören schmerzhafte Perioden, übermäßige Blutungen, Schmerzen beim Sex, Schmerzen beim Stuhlgang, Rückenschmerzen, Unfruchtbarkeit und mehr. Es ist jedoch möglich, Endometriose auch ohne diese Symptome zu haben.

Laut Dr. Molina Dayal vom STLFertility in St. Louis, Missouri, äußert sich Endometriose unterschiedlich bei jedem Betroffenen.

Mythos 2: Eine Schwangerschaft kann Endometriose heilen.

Fakt: Es gibt keine vollständige Heilung, aber in einigen Fällen kann es während der Schwangerschaft zu einer Besserung kommen.

Dr. Dayal erklärt, dass die Schwangerschaft die Endometriose nicht heilt, sondern aufgrund des hohen Progesteronspiegels Rückbildungen verursachen kann.

Mythos 3: Endometriose führt immer zu Unfruchtbarkeit.

Fakt: Es besteht kein direkter Zusammenhang, aber sie kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen.

Endometriose kann die Fruchtbarkeit auf verschiedene Weisen beeinträchtigen, wie Dr. Dayal erklärt.

Mythos 4: Endometriose hört nach den Wechseljahren auf.

Fakt: Bei einigen Frauen können die Symptome nachlassen, aber nicht bei allen.

Dr. Dayal sagt, dass die Endometriose mit dem Östrogenmangel in den Wechseljahren zurückgehen kann, aber Narbengewebe weiterhin Schmerzen verursachen kann.

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