Home Medizin Wie ich mit schubförmig-remittierender MS umgehe

Wie ich mit schubförmig-remittierender MS umgehe

von NFI Redaktion

Multiple Sklerose: Mein Leben mit der Diagnose

Von Ann Marie Johnson, erzählt an Shishira Sreenivas

Am Silvesterabend 2002 wurde schubförmig-remittierende Multiple Sklerose (RRMS) bei mir diagnostiziert, als ich 32 Jahre alt war. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich gerade erst meine Karriere in Brooklyn, NY, begonnen, nachdem ich mein Studium abgeschlossen und einen neuen Job angetreten hatte. Mein Leben war in Bewegung, und ich war eine unabhängige Frau, die gerne 5-Zoll-Stilettos trug. Alles schien gut zu laufen, bis ich während der Arbeit seltsame Symptome bemerkte, die schließlich zu meiner MS-Diagnose führten.

Als die Symptome immer schlimmer wurden, brachte mich mein Mitbewohner in die Notaufnahme, wo ich schließlich die Diagnose erhielt. Ich war damals ahnungslos und besorgt darüber, wie mein Leben sich nun verändern würde. Meine Gedanken drehten sich um meine Zukunft, meine Karriere und die Möglichkeit, Kinder zu bekommen. Es war eine schwierige Zeit für mich, aber ich beschloss, aktiv zu werden und so gut wie möglich mit der Krankheit zu leben.

Nutzen Sie Hilfsmittel und finden Sie heraus, was für Sie funktioniert

Als ich gelernt habe, mit MS zu leben, habe ich auch gelernt, was für mich am besten funktioniert. Ich nutze Gehstützen, die nicht nur funktional sind, sondern auch meinen persönlichen Stil widerspiegeln. Einige Tage benötige ich sie mehr als andere, aber insgesamt habe ich gelernt, meine Symptome zu managen, indem ich mich entsprechend vorbereite.

Entwickeln und planen Sie Ihren Tag im Voraus

MS erfordert eine gewisse Planung und Anpassung im Alltag. Ich habe gelernt, frühmorgens besser auf mich zu achten und einen aktiven Teil meines Tages zu planen, der meinen Fähigkeiten entspricht. Es war wichtig, kleine Veränderungen vorzunehmen, um meinen Alltag zu erleichtern und mein Energieniveau zu stabilisieren.

Ich habe erkannt, dass auch kleine Veränderungen große Auswirkungen haben können. Ich habe meine Flüssigkeitsaufnahme, meine Mahlzeiten und meine täglichen Routinen entsprechend angepasst, um meine Lebensqualität zu verbessern und Symptome zu minimieren. Es ist ein ständiger Lernprozess, aber ich bin zuversichtlich, dass ich die bestmögliche Art und Weise gefunden habe, mit MS zu leben.

Treten Sie einer Selbsthilfegruppe bei

Durch den Austausch mit anderen Betroffenen und den Kontakt zu Selbsthilfegruppen habe ich nicht nur wertvolle Informationen erhalten, sondern auch die Möglichkeit, andere zu unterstützen und zu inspirieren. Diese Art von Gemeinschaft hat mir geholfen, mich besser zu fühlen und zu erkennen, dass ich nicht allein bin. Das hat einen großen Beitrag zu meinem Wohlbefinden geleistet und mir gezeigt, dass es möglich ist, ein erfülltes Leben trotz MS zu führen.

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