Home Medizin Wie diese Ärzte das Imposter-Syndrom besiegten

Wie diese Ärzte das Imposter-Syndrom besiegten

von NFI Redaktion

Habe ich es verdient, hier zu sein? Tue ich, was ich tun soll? Wird mir jemand sagen, ob ich schrecklich bin?

Kerri Palamara McGrath, MD, erinnert sich daran, dass diese Gedanken sie 2009 als Oberärztin am Massachusetts General Hospital in Boston, Massachusetts, beschäftigten. Nach ihrem Abschluss am New York Medical College fühlte sie sich im Vergleich zu ihren Kollegen von den Ivy-League-Medizinschulen minderwertig und zweifelte an ihrem Glück, dort zu sein. Um mithalten zu können, war sie der Meinung, dass sie doppelt so hart arbeiten musste wie alle anderen.

Heute ist McGrath Direktorin des Center for Physician Well-Being am Massachusetts General Hospital. Die Einrichtung zielt darauf ab, den Stress von Ärzten zu bekämpfen und sie mit den Werkzeugen auszustatten, um persönliche und berufliche Probleme zu bewältigen. McGrath ist auch als Ärztecoach tätig, einem wachsenden nichtklinischen Bereich, der Ärzten hilft, ihre eigenen Stressfaktoren, Werte und Erfolgsmaßstäbe zu identifizieren.

Das Imposter-Syndrom, obwohl keine formelle medizinische Diagnose, beschreibt ein Gefühl der inneren Falschheit. Viele Menschen in der Medizin erleben Ängste, dass sie nicht dorthin gehören oder dass sie nicht mithalten können. Dieser Konflikt zwischen äußerem und innerem Selbst kann belastend sein und zur psychischen Belastung beitragen. Um mit dem Imposter-Syndrom umzugehen, ist es wichtig, die eigene mentale Gesundheit zu priorisieren, die Kraft der Teamarbeit zu erkennen und Selbstmitgefühl zu üben. Ärztliche Coaches können auch dabei helfen, die psychische Belastung zu lindern und das Selbstwertgefühl zu stärken.

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