Home Medizin Wie bekämpft das Immunsystem der Nasenhöhle SARS-CoV-2?

Wie bekämpft das Immunsystem der Nasenhöhle SARS-CoV-2?

von NFI Redaktion

In einer aktuellen Forschungsarbeit, veröffentlicht auf dem Preprint-Server bioRxiv, haben Forscher die viralen Clearing-Beiträge nasal enthaltener Immunzellen bei einer schweren Infektion mit dem akuten respiratorischen Syndrom Coronavirus 2 (SARS-CoV-2) untersucht. Die Forschungsproben umfassten C57BL/6-Mäusemodelle, die mit einem wilden COVID-19-Substamm (B.1.351) infiziert waren. Die Ergebnisse betonen die wichtige Rolle von CD4+ und CD8+ T-Zellen, die die Virusinfektion durch die Sekretion von Granzyme B, einem zytotoxischen Molekül, beseitigen.

Trotz ihrer bemerkenswerten Fähigkeit, die Nasenhöhle zu schützen, spielen T-Zellen kaum eine Rolle bei der Abwehr von Infektionen der Lunge. Die Forscher verwendeten Hybridisierungstechniken, um die Konsequenzen des CD-Zellmangels bei immungeschwächten Mäusen zu untersuchen.

Die Studie trägt den Titel „CD4+- und CD8+-T-Zellen sind erforderlich, um die Persistenz von SARS-CoV-2 im Nasenraum zu verhindern“. Wichtig zu beachten ist, dass bioRxiv vorläufige wissenschaftliche Berichte veröffentlicht, die nicht von Experten begutachtet werden und daher nicht als schlüssig angesehen werden sollten, als Leitfaden für die klinische Praxis/gesundheitsbezogenes Verhalten dienen oder als etablierte Informationen behandelt werden sollten.

Die Epidemiologie und Pathophysiologie von SARS-CoV-2 bleiben für Forscher von entscheidender Bedeutung, da die globale Gesundheit und die sozioökonomischen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie beispiellos sind. Die Identifizierung der spezifischen Mechanismen der viralen Infektion ist von großer Bedeutung, um Therapien zu entwickeln und die Auswirkungen der Krankheit zu lindern.

Die Studie konzentrierte sich auf die Rolle von CD4+ und CD8+ T-Zellen bei der Bekämpfung von SARS-CoV-2-Infektionen in den Nasenhöhlen und den Atemwegen. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung dieser T-Zell-Subpopulationen bei der Beseitigung des Virus und dem Schutz vor Infektionen, insbesondere in der Nasenhöhle.

Es wurde festgestellt, dass ein Mangel an CD4+ und CD8+ T-Zellen zu einer drastischen viraler Persistenz in den Nasengängen führt, was auf die potenzielle Rolle von immungeschwächten Personen als Nährboden für neuartige COVID-19-Substämme hinweist.

Die Forschung zeigt, dass die Dauer der Viruspersistenz direkt proportional zur erhöhten Virusvielfalt ist, was die Herausforderungen für Forscher und Pharmazeuten bei der Suche nach einem wirksamen Heilmittel verschärft.

Es ist wichtig zu betonen, dass die vorliegende Studie vorläufig ist und weitere Untersuchungen notwendig sind, um die Rolle von CD4+ und CD8+ T-Zellen bei der Bekämpfung von SARS-CoV-2-Infektionen weiter zu klären. Die Weiterentwicklung von Therapien und Impfstoffen basierend auf diesen Erkenntnissen könnte dabei helfen, die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie zu verringern.

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