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Was sind Todesdoulas?

von NFI Redaktion

Menschen, die von einem „guten Tod“ sprechen, meinen normalerweise, dass die Person keine Schmerzen hatte und sich wohl fühlte. Aber was wäre, wenn Sie ihnen helfen könnten, die Dinge einzubeziehen, die sie schätzen – wie ihr Lieblingslied, das an ihrem Bett spielt, oder den Duft einer Kerze im Zimmer? Aus diesem Grund wenden sich einige an Sterbebegleiter, die helfen, sich auf den Tod vorzubereiten und über ihr Leben nachzudenken.

Sie gehören zu den Fachleuten, die helfen können, alle Ängste, Sorgen, größten Freuden und Bedauern zu besprechen, und wie sie in Erinnerung bleiben möchten. Auch Hospizpflegeteams und Palliativpfleger bieten Unterstützung, doch manchmal braucht es etwas mehr.

Sterbebegleiterinnen, auch bekannt als Doulas, stehen zur Verfügung, um tief zuzuhören und dem Patienten Trost zu spenden, unabhängig davon, ob sie im Hospiz sind oder zuhause. Sie helfen auch den Familienmitgliedern, ihren geliebten Menschen in den letzten Lebensstunden zu begleiten.

Diese engagierten Profis bieten oft eine Reihe von Dienstleistungen an, wie beispielsweise bei der Planung einer Beerdigung oder der Erstellung eines persönlichen Vermächtnisses. Die Kosten variieren je nach Art der Hilfe, die angeboten wird, und können zwischen 45 und 100 US-Dollar pro Stunde oder zwischen 500 und 5.000 US-Dollar pro Pauschalhonorar liegen.

Es gibt keine spezifische Lizenz oder Zertifizierung für Sterbebegleiter, daher ist es wichtig, sich nach Referenzen und Erfahrung zu erkundigen, bevor man sich für eine Doula entscheidet. Es gibt jedoch diverse Ausbildungsprogramme und Zertifizierungsmöglichkeiten für Interessierte.

Die Hilfe einer Doula kann für Sterbende und ihre Familien einen bedeutenden Unterschied machen, indem sie emotionale Unterstützung und individuelle Fürsorge in der schweren Zeit des Abschieds bieten.

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