Home Medizin Warum wirken GLP-1-Medikamente nicht mehr und was kann man dagegen tun?

Warum wirken GLP-1-Medikamente nicht mehr und was kann man dagegen tun?

von NFI Redaktion

Die GLP-1-Agonisten haben bei Fettleibigkeit signifikante Fortschritte gebracht, bei Medicaid oder ohne dergleichen. Klinische Studien haben gezeigt, dass die Teilnehmer mit Medikationen je nachdem 15-20% ihres Körpergewichts verloren haben. Allerdings haben andere Studien gezeigt, dass diejenigen, die mit der Einnahme dieser Medikamente aufhören – sei es freiwillig oder wegen fehlendem Zugang – einen Großteil oder sogar das gesamte verlorene Gewicht wieder zunehmen.

Darüber hinaus enthüllen verschiedene Studien, dass sich der Körper gegen weitere Gewichtsabnahme widersetzt, auch wenn das Medikament weiterhin eingenommen wird. Die Patienten erreichen ein Plateau, an dem der Körper anscheinend widerstandsfähig gegenüber weiterem Gewichtsverlust wird. Dies führt dazu, dass sich das Gewicht stabilisiert.

Die naheliegende Frage lautet: woran liegt es? Der Grund für dieses Plateau besteht darin, dass der Körper weiß, wo er sein sollte und sich gegen weitere Gewichtsabnahme wehrt. Infolgedessen werden Hungerhormone wieder aktiviert, wenn der Körper unter seinen Sollwert fällt, und der Körper reagiert auf die verschiedenen Gewichtsreduktionsstrategien mit Beharrlichkeit.

Um diesem Plateau entgegenzuwirken, gibt es verschiedene Strategien, die eingesetzt werden können. Zum Beispiel könnten mehrere Medikamente mit unterschiedlichen Zielen ausprobiert werden; eine Kombinationstherapie könnte effektiver sein als die alleinige Einnahme eines Medikaments. Durch Anpassungen der Medikamentendosis oder des Einnahmezeitraums könnte ebenfalls versucht werden, das Plateau zu überwinden.

Ein weiterer entscheidender Ansatz zur Überwindung des Plateaus besteht in der Betonung von Veränderungen im Lebensstil. Krafttraining kann dazu beitragen, die fettfreie Körpermasse zu erhalten, was wiederum den Grundumsatz beeinflusst und damit den Stoffwechsel verbessert.

Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Patienten realistische Erwartungen haben und die langfristige, lebenslange Natur der Behandlung für Fettleibigkeit verstehen. Darüber hinaus können GLP-1-Medikamente auch wichtige nichtglykämische Vorteile haben, und daher kann deren fortgesetzte Einnahme auch angesichts eines Plateaus gerechtfertigt sein.

Die Betreuung von Patienten mit Fettleibigkeit erfordert nicht nur die Überwachung von Medikamenten und Lebensstil, sondern auch die Bereitstellung der notwendigen psychologischen Unterstützung, um sicherzustellen, dass die Patienten das Plateau überwinden, ohne in eine Essstörung zu geraten.

Beide Autoren betonen die Bedeutung der ganzheitlichen Betreuung von Übergewichtspatienten und ihre Weiterentwicklung und Forschung in diesem Bereich.

Dr. Stanford war Beraterin für Calibrate, GoodRx, Pfizer, Eli Lilly, Boehringer Ingelheim, Gelesis, Vida Health, Life Force, Ilant Health, Melli Cell und Novo Nordisk. Dr. Peters gab an, dass sie als Beraterin für Vertex, Medscape Medical News und Lilly tätig war, Fördermittel von Abbott und Insulet erhalten hatte und Aktienoptionen in Omada besitzt.

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