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Warum habe ich Nasenpolypen?

von NFI Redaktion

Falls Sie Symptome wie verstopfte Nase, laufende Nase und juckende Augen haben, könnten Sie versucht sein, sie auf saisonale Allergien oder eine Erkältung zurückzuführen. In den meisten Fällen sind diese auch die Ursache. Wenn diese Symptome jedoch länger anhalten, könnten Nasenpolypen dahinterstecken.

Nasenpolypen sind gutartige Wucherungen in der Nase und den Nebenhöhlen, die oft die Form von Tränen haben. Laut Dr. Yasmin Bhasin, Allergologin und Immunologin bei Allergy Asthma Care in Middletown, NY, bilden die Polypen oft Gruppen und treten häufig auf beiden Seiten der Nase auf.

Zu den Symptomen von Nasenpolypen gehören:

  • Stau
  • Atembeschwerden
  • Postnasaler Tropf
  • Laufende Nase
  • Husten
  • Druck um die Nebenhöhlen
  • Verminderter Geruchssinn
  • Juckende Augen
  • Gesichtsschmerzen
  • Kopfschmerzen

Manchmal können Nasenpolypen so groß werden, dass sie die Nebenhöhlen verstopfen und Atembeschwerden verursachen.

Nasenpolypen sind eine häufige Erkrankung, die bei etwa 4% der Gesamtbevölkerung diagnostiziert wird. Experten sind der Meinung, dass Nasenpolypen das Ergebnis einer abnormen Immunantwort sind, die durch Genetik, Alter und Umweltfaktoren wie Allergene beeinflusst wird.

Erkrankungen, die zu langfristigen Entzündungen der Nase oder der Nebenhöhlen führen, erhöhen das Risiko, an Nasenpolypen zu erkranken. Diese betreffen häufig Menschen mit Allergien, Asthma, Empfindlichkeit gegenüber Aspirin, Heuschnupfen und Mukoviszidose. Es besteht auch ein höheres Risiko, an Nasenpolypen zu erkranken, wenn andere Familienmitglieder diagnostiziert wurden.

Nasenpolypen treten am häufigsten bei Menschen zwischen 30 und 40 Jahren auf, können aber in jedem Alter auftreten.

Laut Dr. Damask können Nasenpolypen so klein sein, dass viele Menschen nicht einmal wissen, dass sie existieren. Die meisten Patienten suchen ärztliche Hilfe aufgrund einer dauerhaft verstopften Nase, ohne zu wissen, dass Polypen die Ursache sein könnten.

Manchmal sind Nasenpolypen so klein und sitzen so hoch in den Nebenhöhlen, dass Ärzte sie nicht direkt erkennen können. In solchen Fällen kann eine Rhinoskopie oder bildgebende Verfahren wie ein CT-Scan erforderlich sein, um eine genaue Diagnose zu stellen.

Medikamente können bei der Behandlung von Nasenpolypen helfen, aber in schweren Fällen kann eine Polypektomie erforderlich sein. Diese chirurgische Entfernung verbessert die Nasenluftwege effektiv.

Obwohl es keine Heilung für Nasenpolypen gibt, gibt es Maßnahmen, um das Risiko zu verringern und die Symptome zu kontrollieren. Diese Maßnahme umfasst die Behandlung von Allergien, Rauchstopp, Nasenspülungen und Luftbefeuchter. Eine Kombination aus vorbeugenden Maßnahmen und medizinischer Behandlung kann helfen, das Leben mit Nasenpolypen zu verbessern.

Es wird geschätzt, dass 18% der Raucher Nasenpolypen haben im Vergleich zu weniger als 4% der Allgemeinbevölkerung. Rauchen fördert Entzündungen, die das Wachstum von Nasenpolypen begünstigen. Eine Nasenspülung und Luftbefeuchter können auch helfen, Entzündungen vorzubeugen und die Symptome zu lindern.

Leben mit Nasenpolypen kann frustrierend sein, aber mit den richtigen Maßnahmen kann die Lebensqualität verbessert werden. Es ist wichtig, sich vorbeugend zu verhalten und medizinische Behandlungen in Anspruch zu nehmen, um die Symptome zu kontrollieren.

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