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Vorsorgeuntersuchungen und Behandlung senken die Brustkrebssterblichkeit

von NFI Redaktion

In den Vereinigten Staaten ist die Sterblichkeitsrate durch Brustkrebs erheblich gesunken, was auf bessere Vorsorgeuntersuchungen und Behandlungen zurückzuführen ist, insbesondere bei hormonrezeptorpositiven Krebsarten.

Zwischen 1975 und 2019 ist die Brustkrebssterblichkeitsrate in den USA deutlich gesunken, wobei therapeutischer Fortschritt eine entscheidende Rolle spielte. In diesem Zeitraum wurden bis zu 30 neue Krebsmedikamente zugelassen. Das Cancer Intervention and Surveillance Modeling Network (CISNET) entwickelte Simulationsmodelle, um den Zusammenhang von Brustkrebs-Screening und Behandlung für verschiedene Stadien zu quantifizieren und die Mortalität zu reduzieren.

CISNET verwendete verschiedene Modelle, um die allgemeinen Mortalitätstrends und Trends in Bezug auf Estrogenrezeptoren (ER) und ERBB2 (HER2) Status bei Frauen im Alter von 30 bis 79 Jahren zwischen 1975 und 2019 zu analysieren. Außerdem wurden Daten aus der Outcomes-Datenbank des National Comprehensive Cancer Network verwendet, um Überlebensraten und Rezidivraten bei metastasierter Form und deren Behandlung zu untersuchen.

Signifikanter Rückgang der Sterblichkeit

Die Studie verglich Frauen mit bösartigen Brusttumoren mit Frauen ohne diese Tumoren und fand, dass zwischen 1975 und 2019 die Brustkrebs-Sterblichkeitsrate in den USA von 48 pro 100.000 Frauen auf 27 pro 100.000 gesunken ist. Die verschiedenen CISNET-Modelle zeigten eine Gesamtsterblichkeitsreduzierung von 58% aufgrund von Screening und verschiedenen Behandlungen.

Screening und Behandlung

Die Analyse ergab, dass 29% des Sterblichkeitsrückgangs auf die Behandlung metastatischer Formen, 47% auf die Behandlung in den Stadien I-III und 25% auf das Mammographie-Screening zurückzuführen sind. Die Simulationen zeigten eine maximale Überlebensverlängerung für metastasierte Formen zwischen 2000 und 2019 und deutliche Verbesserungen bei ER+ und ERBB2+ Formen im Vergleich zu ER- und ERBB2- Formen.

Obwohl die Simulationen Verbesserungen in der Brustkrebsvorsorge und -behandlung bestätigen, weisen sie einige Einschränkungen hinsichtlich der Genauigkeit der Basisdaten und potenzieller Unterschiede in Bezug auf Alter, Geschlecht, ethnischer Herkunft und regionale Wirksamkeit von Screenings und Behandlungen auf. Weiterhin wurden die Kosten verschiedener Interventionen nicht berücksichtigt.

Zusammenfassend zeigen die CISNET-Simulationsmodelle, dass Brustkrebs-Screening und -Behandlung zwischen 1975 und 2019 mit einem Rückgang der Sterblichkeit um 58% verbunden waren, wobei therapeutische Fortschritte in den Stadien I-III 47% beitrugen, Behandlungen für metastasierte Formen 29% und Screenings 25%.

Dieser Artikel wurde von Medscape übersetzt.

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