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Unsichtbare Dinge | Jim Daly

von NFI Redaktion

Als Albert Einstein ein kleiner Junge war, schenkte ihm sein Vater einen Kompass, ein Moment, der sein Leben für immer verändern sollte. Egal wohin er schaute, die Nadel zeigte immer nach Norden. Zum ersten Mal wurde ihm bewusst, dass etwas Unsichtbares das Universum beeinflusst.

Wir sind so sehr an unsichtbare Dinge gewöhnt, dass wir selten darüber nachdenken. Wir können die Luft nicht sehen, aber wir spüren ihren Einfluss, wenn sie unsere Lungen füllt oder durch unsere Haare weht. Auch die Schwerkraft bleibt unsichtbar, bis wir sie vergessen und auf unser Dach klettern oder etwas auf unseren Zeh fallen lassen.

Unsere Begegnungen mit Luft und Schwerkraft ähneln der Art und Weise, wie wir unserer spirituellen Natur begegnen. Es gibt eine Essenz unseres Menschseins, die wir nicht direkt sehen oder berühren können, aber die wir dennoch erleben. Wir lieben, wir schätzen Beziehungen und wir zeigen Glauben. Obwohl keines davon ein „Ding“ wie der Stuhl ist, auf dem wir sitzen, sind sie alle genauso real.

Das Unsichtbare wird sichtbar, wenn wir uns der Welt nähern, wie Einstein es tat. Er glaubte daran, dass durch genaue Beobachtung des Lebens gelegentlich etwas verborgenes Inneres der Realität sichtbar wird.

Er hatte recht. Wenn wir wirklich aufmerksam sind, entdecken wir, dass wir mehr als nur Knochen und Gehirnchemie sind. Auch wir sind spirituelle Wesen, die mit dem Transzendenten in Kontakt stehen und fähig sind zu lieben, zu glauben und zu verehren.

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