Home Medizin Umfrageergebnisse zeigen, dass die Behandlung von Tinea capitis bei Kindern unterschiedlich ist

Umfrageergebnisse zeigen, dass die Behandlung von Tinea capitis bei Kindern unterschiedlich ist

von NFI Redaktion

OBERSTEN ZEILE:

Laut einer landesweiten Umfrage variiert die Behandlung von Tinea capitis bei in den USA ansässigen pädiatrischen Dermatologen.

METHODIK:

  • Die Pilzinfektion der Kopfhaut Tinea capitis betrifft schätzungsweise 3–13 % der Kinder.
  • Internationale Richtlinien für die Behandlung der Tinea capitis bei Säuglingen und Kindern existieren, allerdings gibt es in den Vereinigten Staaten kein solches Dokument.
  • Forscher verteilten über die Pediatric Dermatology Research Alliance und die Society for Pediatric Dermatology in den Vereinigten Staaten per E-Mail eine Umfrage an Dermatologen mit der Frage, wie sie pädiatrische Patienten mit Tinea capitis behandeln. Es nahmen 56 Dermatologen teil.

ERGEBNISSE:

  • Die meisten Befragten (88,2 %) gaben an, dass sie sich bei der Verschreibung oraler Medikamente vor der Bestätigung für Personen im Alter von 2 bis 18 Jahren wohl fühlten. Terbinafin war in 60,4 % der Fälle die häufigste Wahl. Der Großteil der Befragten würde ihre Wahl der oralen Medikation aufgrund der Kulturergebnisse ändern, die meisten würden ihre Präferenz für topische Medikamente jedoch nicht ändern.
  • Auf die Frage, mit welchen topischen Medikamenten sie vor der Bestätigung beginnen würden, antworteten die meisten Befragten mit Ketoconazol-Shampoo. Die häufigste Form des Bestätigungstests war eine Pilzkultur, gefolgt von Kaliumhydroxidpräparaten, Trichoskopie und Woods Lampe.

IN DER PRAXIS:

Die Behandlung der Tinea capitis in den Vereinigten Staaten ist derzeit unterschiedlich, insbesondere durch die Einführung neuer Antimykotika. Die Autoren schlagen vor, evidenzbasierte Leitlinien zu etablieren, die die Arzneimittelwirksamkeit, Sicherheitsprofile und Kosten berücksichtigen.

QUELLE:

Die Studie wurde von Bernard Cohen, MD, von der Abteilung für Pädiatrie und Dermatologie der Johns Hopkins University, Baltimore, Maryland, geleitet und in der Zeitschrift Pädiatrische Dermatologie veröffentlicht.

EINSCHRÄNKUNGEN:

Niedrigere Rücklaufquoten im Zusammenhang mit Online-Umfragen und vordefinierten Altersgruppen schränken die Granularität der Antworten ein.

OFFENLEGUNG:

Die Autoren gaben an, keine finanziellen Offenlegungen zu haben.

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