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Übungstipps für übergewichtige Kinder

von NFI Redaktion

Dein Kind mag vielleicht Sport hassen oder sich mehr für Videospiele als für das Kickballfeld begeistern. Vielleicht fühlen sie sich auch zu außer Form, um mit anderen Kindern mitzuhalten. Egal aus welchem Grund, es kann schwierig sein, ein desinteressiertes Kind zum Sport zu motivieren.

Nörgeln hat keinen Sinn und du befürchtest vielleicht, dass du dein Kind für immer vom Sport abschrecken könntest, wenn du zu stark drängst. Aber Dr. Blaise A. Nemeth, außerordentlicher Professor am American Family Children’s Hospital der University of Wisconsin, sagt, dass Eltern viel Einfluss darauf haben können, sogar die bewegungsärmsten Kinder zu mehr Aktivität zu inspirieren.

Mit ein paar einfachen Tricks können Kinder sich regelmäßig bewegen, auch wenn sie sich nicht sofort für eine bestimmte Sportart anmelden.

1. Verstehen, dass Bewegung für Kinder anders aussieht: Kinder trainieren in kurzen Abständen und nutzen ihren Körper in vielen verschiedenen Richtungen, betont Nemeth. Daher sollte man Aktivitäten entsprechend anpassen und sich eher als Spielkamerad denn als Personal Trainer betrachten.

Anstatt dein Kind zum Laufen zu schicken, schlage vor, im Garten Fangen zu spielen, schlägt Nemeth vor. Wenn du mit deinen Kindern in Bewegung bist, profitiert ihr alle davon und es stärkt die Interaktion zwischen euch.

2. Vernutze die Vorteile von Bewegung: Statt dein Kind dazu zu bringen, seine Interessen zu ändern, helfe ihm zu verstehen, wie Bewegung sein Wohlbefinden in anderen Bereichen verbessern kann.

Wenn dein Kind eher ein Bücherwurm ist, spreche mit ihm über die Vorteile von Bewegung für das Gehirn und wie es die Konzentration und Fokussierung verbessern kann, auch wenn es nicht unbedingt Sport treiben möchte.

3. Werde hinterlistig: Es gibt viele Wege, Kinder in Bewegung zu bringen, ohne dass sie es bemerken. Sei kreativ und denke darüber nach, wie du Bewegung in den Alltag integrieren kannst, ohne es offensichtlich zu machen.

4. Verstehe die Gründe, warum dein Kind nicht gerne Sport treibt: Finde heraus, warum dein Kind Sport meidet, um die beste Lösung zu finden. Wenn du selbst nicht weiterkommst, ziehe in Betracht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

5. Fange klein an: Statt dein Kind zu überfordern, motiviere es, kleine Schritte zu unternehmen und langsam die Bewegungszeit zu erhöhen, um langfristige Erfolge zu erzielen.

Ersetze deine traditionellen Familienaktivitäten durch bewegungsorientierte Möglichkeiten und finde heraus, was deine Kinder wirklich begeistert. Indem du ihre Lieblingsaktivitäten um Sport bereicherst, werden sie sich mehr bewegen und dabei Spaß haben.

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