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Tipps zur Vermeidung von altersbedingtem Gedächtnisverlust

von NFI Redaktion

Von Zeit zu Zeit erlebt jeder Momente des Gedächtnisverlusts – sei es das Wort, das einem auf der Zunge liegt, oder die Suche nach verlegten Hausschlüsseln. Mit zunehmendem Alter können solche Aussetzer häufiger auftreten.

Sie müssen sich jedoch nicht mit Gedächtnisproblemen abfinden. Mit diesen einfachen Schritten können Sie Ihr Gehirn fit halten.

Ein täglicher 30-minütiger Spaziergang ist eine der besten Maßnahmen, die Sie für Ihren Körper, einschließlich Ihres Gehirns, ergreifen können.

R. Scott Turner, MD, PhD, Direktor des Memory Disorders Program am Georgetown University Medical Center, erklärt: „Körperliche Bewegung ist der Schlüssel zur Bewahrung des Gedächtnisses und der geistigen Funktion im Alter.“ Sport kann helfen, Gedächtnisverlust vorzubeugen.

Studien deuten darauf hin, dass körperliche Aktivität die Freisetzung des Proteins BDNF stimuliert, das gesunde Nervenzellen im Gehirn fördert und somit das Gedächtnis verbessern kann.

Eine gesunde Ernährung ist ebenfalls vorteilhaft für das Gehirn. Die mediterrane Ernährung wird als besonders förderlich für das Gedächtnis angesehen.

Dr. Argye Hillis, Professorin für Neurologie an der Johns Hopkins Medicine, betont die positiven Effekte von viel Obst und Gemüse, Fisch anstelle von rotem Fleisch und Olivenöl in der Ernährung.

Forscher fanden heraus, dass die Befolgung der mediterranen Ernährung das Risiko von Denk- und Gedächtnisproblemen um fast 20% verringern kann.

„Geistige Bewegung ist genauso wichtig wie körperliche Bewegung“, sagt Dr. Mustafa Husain, Direktor der Abteilung für geriatrische Psychiatrie an der Duke University School of Medicine.

Aktivitäten wie Kartenspiele, Buchclubs und Gehirntrainings-Apps können dazu beitragen, den Geist scharf zu halten und das Gedächtnis zu stärken.

Ein ungestörter und ausreichender Schlaf ist entscheidend für eine gute geistige Funktion, erklärt Dr. Husain.

Tipps für erholsamen Schlaf sind unter anderem das Vermeiden großer Mahlzeiten vor dem Zubettgehen, einen routinierten Schlaf-Wach-Rhythmus einzuhalten und Koffein sowie Alkohol vor dem Schlafengehen zu vermeiden.

Stress kann sich negativ auf das Gedächtnis auswirken, warnt Dr. Turner. Entspannungstechniken wie Meditation, Yoga oder Massage können hilfreich sein, um Stress abzubauen.

Rauchen beschleunigt den Gedächtnisverlust im Alter. Es wird empfohlen, das Rauchen aufzugeben, um die kognitiven Funktionen zu schützen.

Dr. Turner erklärt, dass Rauchen zu kleinen Schlaganfällen führen kann, die das Gedächtnis beeinträchtigen. Nikotinersatz, Medikamente oder Beratung können bei der Raucherentwöhnung unterstützen.

Bestimmte Erkrankungen oder Medikamente können ebenfalls Gedächtnisprobleme verursachen. Es ist ratsam, einen Arzt aufzusuchen, um mögliche Ursachen abzuklären und gegebenenfalls Behandlungen anzustreben.

Um das Alltagsgedächtnis zu verbessern, können Tricks wie das Wiederholen von Namen oder das Anknüpfen neuer Begriffe an Bilder hilfreich sein.

Zur Erleichterung der Erinnerung können Haftnotizen oder Erinnerungen auf dem Telefon genutzt werden, um wichtige Termine und Aufgaben im Blick zu behalten.

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