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Technologie und Multiple Sklerose

von NFI Redaktion

Von Michael Ogg, erzählt an Hallie Levine

Im Jahr 1996 wurde bei mir Multiple Sklerose (MS) diagnostiziert, was zur Querschnittlähmung führte, die mich daran hindert, meine Muskeln unterhalb des Nackens zu bewegen. Glücklicherweise kann ich immer noch sprechen und mein Verstand ist scharf. All das wäre ohne die Fortschritte in der Technologie nicht möglich gewesen. Dank dieser Fortschritte kann ich ein unabhängiges, erfülltes und produktives Leben führen.

Der technologische Fortschritt hat mein Leben verändert. Als Apple das erste iPad ankündigte, lag ich im Krankenhaus und fand es immer schwieriger, meinen Laptop zu benutzen. Dann brachte ein Freund ein brandneues iPad, das ich viel einfacher bedienen konnte, da ich nur einen Finger benötigte, um den Bildschirm zu bedienen.

Mit der Entwicklung meiner Krankheit haben sich auch die Werkzeuge, die ich verwende, weiterentwickelt. Hier sind einige Technologien, die mein Leben mit MS erleichtern:

Rollstuhl-Joystick: Ich benutze einen Joystick, der in meinen Rollstuhl eingebaut ist und es mir ermöglicht, mein iPad einfach und präzise zu bedienen.

Permobil Sip & Puff-System: Dieses System ermöglicht es mir, mein iPad mithilfe von Atemluft zu bedienen, was meine Kommunikation und Interaktion mit anderen deutlich erleichtert.

Intelligente Technologie: Ich nutze intelligente Technologie, um mein Zuhause angenehm zu gestalten und viele Dinge mit meinem iPad zu steuern.

Meine Badezimmer-Einschienenbahn: Ich habe einen Deckenlift, der mich in mein Badezimmer bringt, um mir etwas mehr Unabhängigkeit zu verschaffen.

Mein Kragenmikrofon: Dieses Mikrofon hilft mir, deutlicher zu sprechen und erleichtert meinen Pflegeassistenten die Kommunikation mit mir.

Meine Ernährungspumpe: Diese Pumpe hilft mir bei Schluckbeschwerden, und obwohl sie mir die Freude am Essen genommen hat, ermöglicht sie mir dennoch, einige Genüsse zu genießen.

Telemedizin: Die Telemedizin hat mir geholfen, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen, ohne dass ich persönlich ins Krankenhaus gehen muss, insbesondere in Zeiten hoher Infektionsgefahr.

Es gibt auch einige Nachteile dieser Technologie, aber insgesamt hat sie mein Leben positiv beeinflusst. Sie ist für viele Menschen, auch für solche mit MS, zugänglich und einfach zu nutzen.

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