Home Medizin Tandem-Radfahren könnte sowohl Parkinson-Patienten als auch der Gesundheit von Pflegepartnern zugute kommen: Studie

Tandem-Radfahren könnte sowohl Parkinson-Patienten als auch der Gesundheit von Pflegepartnern zugute kommen: Studie

von NFI Redaktion

Eine neue Studie legt nahe, dass die Teilnahme an Tandem-Fahrradübungen die Gesundheit und das Wohlbefinden von Parkinson-Patienten und ihren Pflegepartnern verbessern kann. Bei dieser stationären Aktivität treten zwei Personen gemeinsam in die Pedale.

Die Pflege von Menschen mit Parkinson-Krankheit kann körperlich und emotional sehr belastend sein. Eine kleine Studie untersuchte, wie das gemeinsame Ausüben einer einfachen Übung wie Tandemfahren Parkinson-Patienten und ihren Betreuern helfen könnte.

Die Ergebnisse zeigten, dass das einzigartige Fahrradprogramm, das Parkinson-Patienten und ihre Pflegepartner zusammenbringt, das körperliche, emotionale und geistige Wohlbefinden beider Teilnehmer verbessern kann. Dies könnte die Lebensqualität steigern, so Jennifer Trilk, Ph.D., von der University of South Carolina School of Medicine.

Die Forscher untersuchten 18 Teilnehmer, bestehend aus neun Parkinson-Patienten und ihren jeweiligen Pflegepartnern. Durch die Teilnahme an Tandemradfahren auf stationären Fahrrädern mit Virtual-Reality-Plattform konnte eine Verbesserung der Gesundheit festgestellt werden.

Die Pflegepartner konnten das Fahrradtempo anpassen, um den gesundheitlichen Nutzen zu steigern. Tests vor und nach der Studie zeigten positive Veränderungen in der Belastbarkeit der Pflegepartner und Verbesserungen in ihrer emotionalen Gesundheit.

Die Ergebnisse der Studie werden auf der 76. Jahrestagung der American Academy of Neurology vorgestellt.

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