Home Medizin „Superclinic“-Leistungen durch Überweisungen zu Hautkrebs

„Superclinic“-Leistungen durch Überweisungen zu Hautkrebs

von NFI Redaktion

OBERSTE ZEILE:

Die „Superklinik“ ist ein vielversprechendes Modell, um den Rückstand an britischen Patienten zu bewältigen, die zur Beurteilung von Hautkrebsverdacht überwiesen werden.

MERKMALE:

  • Ein Universitätskrankenhaus bietet ab sofort eine wöchentliche Superklinik für Patienten an, die wegen Verdacht auf Hautkrebs überwiesen werden.
  • Die Klinik wurde für die Untersuchung von 30 neuen Patienten in 5-Minuten-Slots über 2,5 Stunden konzipiert und verfügt über drei spezielle Untersuchungsräume.
  • Es besteht aus einem Team von drei bis sechs Assistenzärzten, einem leitenden Pflegefachmann, einem leitenden Berater und einem Gesundheitsassistenten.
  • Das Team bewertet nur die Indexläsion, es sei denn, der Patient weist erhebliche Sonnenschäden auf.
  • Ein angrenzender Operationssaal mit einem Assistenzarzt bietet Biopsien und Exzisionsoperationen am selben Tag an.

ERFAHRUNG:

  • Über einen Zeitraum von 4 Wochen wurden 95 (16 %) der 578 überwiesenen Patienten in der Superklinik behandelt.
  • Im Durchschnitt gab es in jeder Superklinik vier Assistenzärzte.
  • Die Superklinik verfügte immer über ausreichende Kapazitäten, um noch am selben Tag Biopsien durchzuführen, eine Option, die besonders für ältere oder behinderte Patienten hilfreich war oder weit entfernt wohnte.
  • Von den 43 Patienten mit Verdacht auf Hautkrebs wurden 36 am selben Tag oder später zur Biopsie oder Exzision gebucht.
  • Dem Rest wurde eine topische Behandlung verschrieben oder er wurde zur Behandlung an andere Spezialisten überwiesen.

IN DER PRAXIS:

Dieses Modell „eignet sich besonders für unsere Einheit mit vielen Auszubildenden, da es die Beraterzeit optimal nutzt“, schreiben die Autoren. „Der [superclinic] ermöglicht es Auszubildenden der Dermatologie, eine höhere Anzahl von Läsionen zu sehen als in herkömmlichen Kliniken, was nicht nur zur Steigerung der Kapazität beiträgt, sondern auch die Bildung verbessert. Die ärztliche Betreuung jedes Patienten reduziert unnötige Nachuntersuchungen und erhöht die Kapazität der Klinik“, fügten sie hinzu.

QUELLE:

Die Studie wurde von Nina Mann, University Hospitals of Derby und Burton NHS Foundation Trust, Derby, Großbritannien, geleitet und online in der Zeitschrift Klinische und experimentelle Dermatologie veröffentlicht.

OFFENLEGUNG:

Die Studie wurde nicht gefördert. Die Autoren berichteten über keine Interessenkonflikte.

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