Home Medizin Studienergebnisse zeigen, dass Substanzkonsum bei amerikanischen Teenagern zu Stress führt

Studienergebnisse zeigen, dass Substanzkonsum bei amerikanischen Teenagern zu Stress führt

von NFI Redaktion

In einer kürzlich in der Zeitschrift MMWR veröffentlichten Studie wurde untersucht, warum amerikanische Jugendliche und Personen im Alter von 13 bis 18 Jahren Drogen konsumieren. Die häufigsten Gründe für den Substanzkonsum bei dieser Altersgruppe waren stressbedingte Motivatoren wie das Streben nach Ruhe und Gelassenheit sowie das Experimentieren. Die Forscher fanden auch heraus, dass viele Jugendliche in Begleitung von Freunden Substanzen konsumieren, wobei die Hälfte der Befragten angab, ausschließlich verschreibungspflichtige Medikamente missbraucht zu haben.

Die Ergebnisse dieser Studie legen nahe, dass eine wirksame Bewältigung von Stress und psychischer Gesundheit den erstmaligen Drogenkonsum bei Jugendlichen erheblich reduzieren könnte. Eine gezielte Aufklärung über die Risiken des Substanzkonsums und die Maßnahmen im Falle einer möglichen Überdosis könnte langfristig die drogenbedingten Folgen, insbesondere die Mortalität, verbessern. Jugendliche sind eine besonders wichtige Zielgruppe für Substanzgebrauchsinterventionen, da die meisten Fälle von Substanzkonsum im Jugendalter beginnen und diese Altersgruppe einem besonders hohen Risiko für Substanzgebrauchsstörungen, negativ beeinflusste Gehirnentwicklung und tödliche Überdosierungen ausgesetzt ist.

Die Studie berichtet über die gefährlichen Konsummuster von Jugendlichen, die verschreibungspflichtige Medikamente missbrauchen und in vielen Fällen allein konsumieren, was das Risiko von verheerenden Überdosierungen erhöht. Die Ergebnisse heben die Dringlichkeit hervor, wirksamere Strategien und Aufklärungsmaßnahmen zu entwickeln, um Jugendliche über die Risiken von Substanzkonsum zu informieren und das gefährliche Verhalten zu ändern. Besonders besorgniserregend ist die Tatsache, dass viele Jugendliche verschreibungspflichtige Stimulanzien missbrauchen, um wach zu bleiben.

Die Studie, die im Rahmen des Comprehensive Health Assessment for Teens (CHAT) des National Addictions Vigilance Intervention and Prevention Program durchgeführt wurde, zeigt einen alarmierenden Trend bei der Substanznutzung und verdeutlicht die drastisch notwendigen Änderungen in den bestehenden Interventions- und Aufklärungsmaßnahmen bei Jugendlichen. Es wird deutlich, dass gezielte Aufklärungs- und Präventionsprogramme dringend erforderlich sind, um das sich abzeichnende Problem des Substanzkonsums bei Jugendlichen anzugehen.

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