Home Medizin Studie identifiziert kardiovaskuläre Komorbiditäten im Zusammenhang mit Dermatomyositis

Studie identifiziert kardiovaskuläre Komorbiditäten im Zusammenhang mit Dermatomyositis

von NFI Redaktion

OBERSTEN ZEILE:

Eine neue Studie ergab, dass bei Patienten mit Dermatomyositis (DM) ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Komorbiditäten besteht, einschließlich chronischer Nierenerkrankungen.

METHODIK:

  • Obwohl Dermatomyositis (DM) mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen (CVD) verbunden ist, fehlten in den USA Datenstudien zu CVD-Komorbiditäten bei DM-Patienten. In einer Querschnittsanalyse identifizierten die Forscher DM-Fälle und Kontrollpersonen im Alter von 18 Jahren und älter, die demografisch ähnlich waren.
  • Sie analysierten klinische Merkmale und traditionelle kardiovaskuläre Komorbiditäten und führten eine multivariable bedingte logistische Regression durch, um die Verbindung von Komorbiditäten zu DM zu untersuchen.

ERGEBNISSE:

  • Unter 235.161 Teilnehmern identifizierten die Forscher 206 DM-Fälle und 824 Kontrollpersonen. Patienten mit DM zeigten ein erhöhtes Risiko für Komorbiditäten wie Vorhofflimmern, chronische Nierenerkrankung, Herzinsuffizienz, koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck, Myokardinfarkt, Typ-2-Diabetes und Herzklappenerkrankungen im Vergleich zu den abgestimmten Kontrollen.
  • In einer multivariablen Analyse blieben drei Komorbiditäten signifikant mit DM verbunden: koronare Herzkrankheit, Typ-2-Diabetes und chronische Nierenerkrankung.

KLINISCHE BEDEUTUNG:

Die Ergebnisse legen nahe, dass DM-Patienten auf Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen untersucht werden sollten, um das erhöhte Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse und die damit verbundene Mortalität zu verringern.

QUELLE:

Die Studie wurde von Alisa N. Femia, MD, von der Abteilung für Dermatologie an der NYU Grossman School of Medicine, geleitet und am 29. Dezember 2023 online im Journal of the American Academy of Dermatology veröffentlicht.

EINSCHRÄNKUNGEN:

Die Auswirkung von DM-Behandlungen auf die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wurde nicht untersucht. Zudem können elektronische Gesundheitsakten diagnostische Ungenauigkeiten und Auslassungen aufweisen. Es fehlten außerdem Daten zu klinischen Merkmalen und Schweregrad.

OFFENLEGUNG:

Das Projekt wurde vom National Center for Advancing Translational Sciences, National Institutes of Health, unterstützt. Femia meldete Beratungsgebühren von Octagon Therapeutics, Timber Pharmaceuticals und Guidepoint. Studienautor Michael S. Garshick, MD, berichtete über Beratungsgebühren von AbbVie und Horizon Therapeutics. Die übrigen Autoren gaben keine Interessenkonflikte an.

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