Home Medizin Studie bringt symptomatischen Schwindel mit höherem Sterblichkeitsrisiko in Verbindung

Studie bringt symptomatischen Schwindel mit höherem Sterblichkeitsrisiko in Verbindung

von NFI Redaktion

Schwindel, eine häufige Beschwerde mit zahlreichen Ursachen, birgt verschiedene Risiken für die Gesundheit. Es ist jedoch unklar, ob symptomatischer Schwindel mit einer erhöhten Gesamtmortalität und spezifischen Todesursachen verbunden ist.

Die Zeitschrift JAMA Otolaryngology-Head & Neck Surgery hat kürzlich eine Studie veröffentlicht, die die Zusammenhänge zwischen symptomatischem Schwindel, seinen verschiedenen Formen und der Gesamtmortalität sowie der ursachenspezifischen Mortalität untersucht.

Study links symptomatic dizziness to higher mortality risk

Hintergrund

Schwindel betrifft 15–36 % der Bevölkerung im Laufe ihres Lebens und ist mit häufigen Arztbesuchen, einem erhöhten Sturzrisiko und Krankenhauseinweisungen verbunden. Jährlich führen 2,8 Millionen Notaufnahmen aufgrund von Schwindelbeschwerden.

Die Ursachen von Schwindel können von leicht bis schwer reichen und umfassen Erkrankungen wie Hirntumoren und Schlaganfälle. Aufgrund der unspezifischen Natur von symptomatischem Schwindel, das sich in Form von Ungleichgewicht, Benommenheit und anderen Symptomen äußern kann, ist es wichtig, die zugrunde liegenden Ursachen zu klären und deren Auswirkungen auf die Gesundheit zu verstehen.

Über die Studie

Die aktuelle Studie nutzte Daten aus den National Health and Nutrition Examination Surveys (NHANES), um den Zusammenhang zwischen Gesamtmortalität und spezifischer Mortalität in Bezug auf Schwindel zu untersuchen. Die Daten wurden über einen Zeitraum von durchschnittlich 15 Jahren analysiert und zeigen wichtige Einblicke in diese Zusammenhänge.

Die Analyse beinhaltete Erwachsene ab 40 Jahren, die in den letzten 12 Monaten Fragen zu symptomatischem Schwindel beantwortet hatten. Die Expositionsvariable in der Analyse war der selbstberichtete symptomatische Schwindel.

Wichtigste Erkenntnisse

Die Studie ergab, dass Personen, die in den letzten 12 Monaten über symptomatischen Schwindel berichtet hatten, ein höheres Risiko für Gesamtmortalität und spezifische Todesfälle, insbesondere im Zusammenhang mit Diabetes, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, hatten. Dies deutet darauf hin, dass Schwindel ein wichtiger Indikator für erhöhte Sterblichkeitsrisiken sein könnte.

Ein neues Ergebnis der Studie war der Zusammenhang zwischen diabetesspezifischer Mortalität und symptomatischem Schwindel, der auf vestibuläre Veränderungen zurückzuführen sein könnte. Die Studie legt nahe, dass Interventionen zur Behandlung von Schwindel und seinen Auswirkungen auf die Mortalität von großer Bedeutung sein könnten.

Schlussfolgerungen

Die Studie fand heraus, dass symptomatischer Schwindel mit einem höheren Risiko für Gesamtmortalität und Mortalität als Folge von Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden ist. Zukünftige Forschung ist erforderlich, um Interventionen zur wirksamen Behandlung von Schwindel zu identifizieren.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Ergebnisse der Studie durch Selbstberichte und andere Limitationen eingeschränkt sein könnten. Trotzdem liefern sie wichtige Erkenntnisse zu den Auswirkungen von Schwindel auf die Gesundheit und Mortalität.

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