Home Sport Schulvorstandsmitglied von Utah beschämt cis-Spieler, weil er „transsexuell aussieht“

Schulvorstandsmitglied von Utah beschämt cis-Spieler, weil er „transsexuell aussieht“

von NFI Redaktion

Als ich zur Schule ging, hatte ich eine Freundin, die eine fantastische Athletin war und es immer noch ist. Sie war groß, schlank, trug kurzes Haar und übertraf in fast jeder Sportart die Leistungen der Jungs um 90 Prozent. Sie trug kein Make-up und bevorzugte geschlechtsneutrale Sportbekleidung. Leider wurden sie und ihre Teamkollegen von Sticheleien geplagt, als die Gegner und Eltern ihre überlegenen sportlichen Fähigkeiten erkannten.

Wir haben gemeinsam in verschiedenen Mannschaften gespielt und ich denke oft an sie, besonders in Anbetracht der heutigen Hexenjagd auf Transkinder in konservativen Staaten im Bereich des Sports. Die Republikanische Partei hat nach dem Kampf gegen die Gleichstellung der Ehe ihre Aufmerksamkeit nun auf die Trans-Community gerichtet. Das ist besorgniserregend, denn jede*r, der je organisierten Sport betrieben hat, weiß genau, wie das ausgehen würde.

Natalie Cline, ein Mitglied des Landesschulrates in Utah, steht nun wegen falscher Anschuldigung eines Cisgender-Mädchens, das sie für ein Transmädchen hielt, unter Druck. Ihr falscher Facebook-Post verursachte Kritik und Schaden für das betroffene Mädchen.

Solche Erwachsenen richten enormen Schaden an und schaffen eine Hexenjagd auf Kinder, die nicht ins binäre Geschlechtsideal passen. Der Schaden ist vielschichtig und führt zu Misstrauen gegenüber Mädchen, die nicht den gesellschaftlichen Vorstellungen von Weiblichkeit entsprechen. Zudem führen solche Ereignisse zu Gesetzen, die Transkinder ins Visier nehmen, wie zum Beispiel das Verbot der geschlechtsspezifischen Betreuung von Minderjährigen in Utah.

Es ist wichtig, dass wir uns bewusst machen, wie schädlich das Verhalten von Erwachsenen für die Trans-Community und besonders für Transkinder ist. Sport sollte ein Ort der Akzeptanz und Gemeinschaft sein, unabhängig von der Geschlechtsidentität. Wir müssen uns gegen Erwachsene stellen, die Kinder online schikanieren, um ihre Agenda voranzutreiben. Es ist wichtig, dass wir Mädchen und Frauen in allen Formen und Körpern unterstützen und für eine inklusive Sportumgebung kämpfen.

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