Home Medizin Schizophrenie ist mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden

Schizophrenie ist mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden

von NFI Redaktion

OBERSTEN ZEILE:

Neue Studienergebnisse zeigen, dass Schizophrenie das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, insbesondere bei Frauen, erhöhen kann.

METHODIK:

  • Die Beobachtungsstudie wurde an 4.124.508 Patienten ohne vorherige kardiovaskuläre Erkrankungen durchgeführt und untersuchte den Zusammenhang zwischen Schizophrenie und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
  • Primäre Endpunkte waren Myokardinfarkt, Schlaganfall, Herzinsuffizienz, und mehr.
  • Die Forscher analysierten Daten nach Geschlecht und korrigierten für verschiedene Risikofaktoren.
  • Es wurden Untergruppenanalysen und Sensitivitätsanalysen durchgeführt, um die Ergebnisse zu überprüfen.

WEGBRINGEN:

  • In der Nachbeobachtungszeit wurden bei Frauen mit Schizophrenie 1,63-fach und bei Männern 1,42-fach häufiger Herz-Kreislauf-Erkrankungen diagnostiziert.
  • Das Risiko für einzelne kardiovaskuläre Ereignisse war ebenfalls bei Patienten mit Schizophrenie erhöht.
  • Die Ergebnisse zeigten konsistente Risikoverhältnisse bei verschiedenen Untergruppen.

IN DER PRAXIS:

Die Autoren betonen die Notwendigkeit, die Behandlung von Schizophrenie in die klinische Praxis zu integrieren, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen, insbesondere bei Frauen.

QUELLE:

Die Studie wurde von Jin Komuro, MD, geleitet und am 27. Februar 2024 online veröffentlicht.

EINSCHRÄNKUNGEN:

Die Studie zeigt einen Zusammenhang, aber keinen Kausalzusammenhang, und es wurden einige Limitationen hinsichtlich der Datenqualität und Generalisierbarkeit festgestellt.

OFFENLEGUNG:

Die Studie wurde von japanischen Behörden unterstützt und Interessenkonflikte wurden offengelegt.

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