Home Sport Pat McAfee zeigt, dass ESPN nur möchte, dass Schwarze sich dem Sport widmen

Pat McAfee zeigt, dass ESPN nur möchte, dass Schwarze sich dem Sport widmen

von NFI Redaktion

Das Sprichwort „Es kommt nicht darauf an, was Sie sagen, sondern wie Sie es sagen“ ist oft wahr. Jedoch scheint es bei ESPN immer darauf angekommen zu sein, wer etwas sagt, anstatt was gesagt wird. Aaron Rodgers und Pat McAfee haben sich seit einiger Zeit nicht mehr mit Sport beschäftigt, ein Privileg, das ehemaligen und aktuellen schwarzen Mitarbeitern verwehrt wurde. Die Begriffe „beim Sport bleiben“ und „Halt den Mund und dribbeln“ sind codierte Sprache für die Unterdrückung schwarzer Athleten. Diese Mikroaggressionen dienen dazu, Schwarze in ihre vermeintlich definierten Rollen zu erinnern.

Rodgers und McAfee sind ein Beispiel dafür, wie weiße Angestellte sich Freiheiten nehmen konnten, die schwarze Mitarbeiter nie hatten, geschweige denn in Anspruch nehmen konnten. McAfee behauptet, dass niemand das Publikum um politische Diskussionen bittet, aber er lässt Rodgers ungestraft gefährliche Theorien über das Leben und politische Ansichten verbreiten. McAfee sagt, dass Rodgers wegen eines Gerüchts ausgeschieden sei und kehrt dann überraschend doch zurück.

Rodgers und McAfee wurden für ihre unverantwortlichen Handlungen und Worte nicht zur Rechenschaft gezogen. Andere schwarze Mitarbeiter von ESPN hätten in einer ähnlichen Situation nicht das gleiche Privileg gehabt. Dies zeigt deutlich das Ungleichgewicht bei ESPN und in der Sportbranche.

Die Show von McAfee hat kürzlich eine Aktion gestartet, bei der einer seiner Chefs, Norby Williamson, kritisiert wurde. Williamson, einer der einflussreichsten Personen bei ESPN, blieb unberührt von der Kritik. Diese Geschichte zeigt klar, dass schwarze Mitarbeiter nicht die gleichen Freiheiten und Sicherheiten haben wie ihre weißen Kollegen, insbesondere in einer Nachrichtenorganisation wie ESPN. Die Ungleichheit erstreckt sich weit über die Show von McAfee und Rodgers hinaus.

Das Verhalten von Rodgers und McAfee sowie die Nachsicht von ESPN stehen im krassen Gegensatz zu ihrer Vergangenheit, in der sie versucht haben, Schwarze zu zensieren und zu unterdrücken. ESPN hat schwarze Mitarbeiter ermahnt, ihre politischen Ansichten für sich zu behalten, während sie gleichzeitig unangemessene Handlungen und Worte von ihren weißen Mitarbeitern dulden.

Es ist offensichtlich, dass das Verhalten von Rodgers und McAfee nicht toleriert worden wäre, wenn es sich um schwarze Mitarbeiter gehandelt hätte. Die Ungleichheit bei ESPN und in der Sportbranche im Allgemeinen ist nicht zu leugnen. Es ist an der Zeit, diese Ungerechtigkeiten anzuerkennen und zu korrigieren, damit Chancengleichheit gewährleistet ist.

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