Home Gesundheit Neue Studie enthüllt, warum Fette und Zucker unwiderstehlich sind

Neue Studie enthüllt, warum Fette und Zucker unwiderstehlich sind

von NFI Redaktion


26. Januar 2024

Das Verlangen nach Fett und Zucker fühlt sich unvermeidlich und unwiderstehlich an. Oftmals stehen wir auf, gehen in die Küche und öffnen den Kühlschrank oder die Speisekammer, ohne groß darüber nachzudenken. Unsere Augen bleiben bei den Kartoffelchips und Keksen hängen, obwohl wir uns eigentlich vorgenommen hatten, etwas Gesünderes zu essen. Dieses Phänomen ist weit verbreitet und nun gibt es auch wissenschaftliche Erkenntnisse dazu.

Eine neue Studie, veröffentlicht in Zellstoffwechsel und basierend auf Forschungsarbeiten am Monell Chemical Senses Center in Philadelphia, zeigt, dass unser Verlangen nach Fett und Zucker durch zwei separate, aber parallele Signalwege vom Darm zum Gehirn gesteuert wird. Diese Signale aktivieren die Dopamin-Belohnungszentren im Gehirn und verstärken unseren Wunsch, mehr zu essen als nötig.

Die Forscher haben herausgefunden, dass der Vagusnerv eine entscheidende Rolle bei der Kommunikation zwischen Darm und Gehirn spielt. Besonders interessant ist, dass die sensorischen Informationen über Nervenzellen im Darm und nicht über Geschmackszellen im Mund weitergeleitet werden. Dies trägt dazu bei, dass Fette und Zucker besonders attraktiv wirken und unser Verlangen verstärken. Diese Erkenntnis könnte helfen zu verstehen, warum wir oft mehr essen, als wir sollten, insbesondere Lebensmittel, die reich an Fetten und Zucker sind.

Die Erkenntnisse aus dieser Studie könnten auch bei der Entwicklung neuer Therapien zur Gewichtsabnahme und bei der Behandlung von Essstörungen wie Essattacken und Anorexie von Bedeutung sein. Außerdem können sie möglicherweise dazu beitragen, Mechanismen zu aktivieren, die gesunde Verhaltensweisen fördern und somit zu einem verbesserten Gesundheitszustand beitragen. Es ist wichtig zu verstehen, wie unsere Entscheidungen in Bezug auf Ernährung und körperliche Aktivität von unserem Gehirn und Körper beeinflusst werden, und wie wir auf der Grundlage dieser Erkenntnisse effektivere Strategien zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden entwickeln können.


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