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Neue Informationen darüber, wer es am wahrscheinlichsten bekommt

von NFI Redaktion


Die COVID-19-Pandemie ist zwar kein globaler Gesundheitsnotstand mehr, aber Millionen kämpfen weiterhin mit den Folgen: Long COVID. Neue Forschungsergebnisse und klinische Anekdoten deuten darauf hin, dass bestimmte Personen fast vier Jahre nach Auftreten des Virus häufiger von der Krankheit betroffen sind. Menschen mit einer Vorgeschichte von Allergien, Angstzuständen oder Depressionen, Arthritis und Autoimmunerkrankungen sowie Frauen scheinen anfälliger für die Entwicklung von Long COVID zu sein, sagten Ärzte, die auf die Behandlung der Erkrankung spezialisiert sind. Viele Patienten mit Long COVID haben mit schwächender Müdigkeit, Gehirnnebel und kognitiven Beeinträchtigungen zu kämpfen. Die Erkrankung ist auch durch eine Reihe anderer Symptome gekennzeichnet, die als Long COVID schwer zu erkennen sind, sagten Experten. Deshalb ist es besonders wichtig, bestimmte Erkrankungen zu untersuchen und jedes Symptom zu untersuchen. Die Schwere der Erstinfektion eines Patienten sei nicht der einzige entscheidende Faktor für die Entwicklung von Long COVID, sagten Experten. „Beurteilen Sie die Person nicht danach, wie krank sie ursprünglich war“, sagte Mark Bayley, MD, medizinischer Direktor des Toronto Rehabilitation Institute am University Health Network und Professor an der Temerty Faculty of Medicine der University of Toronto. „Man muss jedes Symptom so gut wie möglich bewerten, um sicherzustellen, dass man nichts anderes übersieht.“ Eine kürzlich veröffentlichte systemische Überprüfung prospektiver Kohortenstudien zu Long COVID ergab außerdem, dass Patienten mit vorbestehenden allergischen Erkrankungen wie Asthma oder Rhinitis möglicherweise mit einem höheren Risiko für die Entwicklung von Long COVID verbunden sind.
Menschen mit einer Vorgeschichte von Angstzuständen oder Depressionen scheinen auch ein höheres Risiko für eine lange COVID-Infektion zu haben, so Bayley und wies darauf hin, dass Patienten mit diesen Erkrankungen anfälliger für Brain Fog und andere durch eine COVID-Infektion hervorgerufene Schwierigkeiten zu sein scheinen. Frühere Untersuchungen ergaben biochemische Hinweise auf eine Gehirnentzündung, die mit Angstsymptomen bei Patienten mit langem COVID korreliert.„Du musst denken, dass alle Wetten noch offen sind und dass wir in dieser Hinsicht weiterhin sehr breit denken müssen“, sagte Bayley.

Sources

– Azola, Alba MD. (2021). Allergies And Dysautonomia: A Duo To Be Reckoned With In Long COVID. Johns Hopkins Medicine.

– „New Research Shows That A Nearly 40% Of Long COVID Patients Never Tested Positive For Virus.“ Northwestern Medicine.Translated By Claudia Sato.

– Xie, Xiangyu; and Shanfour, Christopher A. (2021). „Protective Adaptive Immunity To The SARS-CoV-2 Virus Is Stronger After COVID-19 Vaccination Than After Infection.“ University Of Queensland Press.

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