Home Medizin Neue Einblicke in die Herzstruktur und die Reparatur von Krankheiten

Neue Einblicke in die Herzstruktur und die Reparatur von Krankheiten

von NFI Redaktion

In einem kürzlich in der Zeitschrift „Natur“ veröffentlichten Artikel nutzte ein großes Team von Forschern aus den Vereinigten Staaten (USA) Einzelzell-Ribonukleinsäure (RNA)-Sequenzierung in Kombination mit hochauflösender Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung, um die Identität verschiedener Zelltypen zu bestimmen, die sich räumlich koordinieren, um die komplexe morphologische Struktur des Herzens zu bilden. Die Studie mit dem Titel „Räumlich organisierte Zellgemeinschaften bilden das sich entwickelnde menschliche Herz“ wurde von dem Team durchgeführt.

Hintergrund:
Das menschliche Herz ist eine komplexe Struktur mit spezifischen Funktionen, die zur effizienten Herzfunktion beitragen. Störungen dieser Funktionen können zu angeborenen Herzfehlern bei Kindern und Herzerkrankungen bei Erwachsenen führen. Die Organisation und Funktionsweise der Herzstrukturen und ihre Interaktionen sind jedoch noch nicht umfassend verstanden.

Studiendurchführung:
Die Forscher kombinierten die Einzelzell-RNA-Sequenzierung mit der Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung, um die Transkripte einer Vielzahl von Genen in einzelnen Zellen zu visualisieren, zu analysieren und zu quantifizieren. Sie identifizierten verschiedene Zellarten, die an der Entwicklung des Herzens beteiligt sind, und untersuchten, wie sie sich zu komplexen Strukturen zusammenschließen, um die Herzfunktion zu regulieren. Die Studie wurde an menschlichen Herzen in verschiedenen Entwicklungsstadien durchgeführt.

Ergebnisse:
Die Ergebnisse zeigten, dass verschiedene Zelltypen Teil spezifischer Gemeinschaften waren und eine funktionelle Spezialisierung entsprechend ihrer anatomischen Region und ihrem zellulären Ökosystem aufwiesen. Kardiomyozyten waren das dominanteste Zellkompartiment, das identifiziert wurde. Darüber hinaus trugen auch Nicht-Kardiomyozyten-Zellen zur Bildung spezifischer Strukturen und Regionen des Herzens bei.

Schlussfolgerungen:
Die Studie lieferte Einblicke in die komplexe Struktur des menschlichen Herzens und zeigte, wie Zellpopulationen sich räumlich organisieren und miteinander interagieren, um die Herzfunktion zu ermöglichen. Dieses Verständnis könnte potenzielle Ansätze zur Behandlung struktureller Herzerkrankungen aufzeigen.

Die Forscher verwendeten sowohl in vivo als auch in vitro Experimente, um die Wechselwirkungen zwischen den Zellen zu untersuchen und die Entwicklung der Herzstrukturen zu verdeutlichen. Die Ergebnisse dieser Studie wurden in der Zeitschrift „Natur“ veröffentlicht.

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