Home Medizin Mittelmeerdiät ist mit geringerem Depressionsrisiko bei älteren Frauen verbunden

Mittelmeerdiät ist mit geringerem Depressionsrisiko bei älteren Frauen verbunden

von NFI Redaktion

Die Mittelmeerdiät (MD) ist eine beliebte und medizinisch anerkannte Ernährungsweise zur Gewichtskontrolle und Förderung der Gesundheit. Allerdings sind die potenziellen Auswirkungen auf die mentale Gesundheit bisher nicht vollständig geklärt. Eine aktuelle Studie im Britischen Journal für Ernährung untersucht den Zusammenhang zwischen der Mittelmeerdiät und depressiven Symptomen bei älteren Männer und Frauen.

Die Studie „Die Einhaltung der Mittelmeerdiät ist umgekehrt mit depressiven Symptomen bei älteren Frauen verbunden: Ergebnisse der NutBrain-Studie“ zielt darauf ab, mögliche Zusammenhänge zwischen der Mittelmeerdiät und depressiven Symptomen aufzuzeigen. Mit zunehmendem Alter steigt die Prävalenz von Depressionen, insbesondere bei Frauen. Biologische, psychologische und soziale Faktoren spielen eine Rolle bei der Entstehung von Depressionen, wobei die Ernährung als beeinflussbarer Risikofaktor betrachtet werden kann.

Frühere Studien haben gezeigt, dass die Einhaltung der Mittelmeerdiät mit einem verringerten Risiko für depressive Symptome verbunden ist. In der aktuellen Studie wurde der Zusammenhang zwischen der Mittelmeerdiät und depressiven Symptomen genauer untersucht, insbesondere in Bezug auf geschlechtsspezifische Unterschiede bei älteren Menschen.

Die Ergebnisse zeigten, dass Frauen, die die Mittelmeerdiät befolgten, ein geringeres Risiko für depressive Symptome hatten. Insbesondere ein hoher Verzehr von Fisch war mit einem reduzierten Depressionsrisiko verbunden. Ebenso spielten die Verhältnisse von einfach ungesättigten Fettsäuren zu gesättigten Fettsäuren in der Ernährung eine Rolle bei der psychischen Gesundheit.

Die Studie unterstreicht die Bedeutung einer gesunden Ernährung, insbesondere der Mittelmeerdiät, für die Förderung der psychischen Gesundheit bei älteren Menschen. Weitere Forschung ist jedoch erforderlich, um die biologischen Mechanismen, die diesen Zusammenhang erklären, besser zu verstehen.

Trotz einiger Einschränkungen der Studie betonen die Ergebnisse die wichtige Rolle der Ernährung bei der psychischen Gesundheit im Alter und legen nahe, dass öffentliche Gesundheitsbemühungen in diese Richtung wahrscheinlich von Nutzen sein werden.

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