Home Medizin MGH-Studie identifiziert Schlüsselproteine, die mit Bluthochdruckstörungen in der Schwangerschaft in Zusammenhang stehen

MGH-Studie identifiziert Schlüsselproteine, die mit Bluthochdruckstörungen in der Schwangerschaft in Zusammenhang stehen

von NFI Redaktion

Präeklampsie und andere hypertensive Schwangerschaftsstörungen, die durch Bluthochdruck mit oder ohne Organfunktionsstörungen in der zweiten Schwangerschaftshälfte gekennzeichnet sind, bergen erhebliche kurz- und langfristige Risiken für Mutter und Kind. Die Behandlungsmöglichkeiten (außer der beschleunigten Lieferung) bleiben begrenzt.

Ein Forscherteam des Massachusetts General Hospital (MGH) und des Broad Institute hat kürzlich mehrere Proteine ​​identifiziert, die starke Hinweise auf ihre ursächliche oder schützende Rolle bei hypertensiven Schwangerschaftsstörungen liefern. Diese Erkenntnisse könnten helfen, die Entstehung dieser Erkrankungen zu verstehen und wirksame Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Die in JAMA Kardiologie veröffentlichte Studie nutzte genetische Daten von mehr als 600.000 Personen, um zu untersuchen, ob eine genetische Veranlagung für höhere oder niedrigere Konzentrationen verschiedener Proteine ​​im Blutkreislauf das Risiko einer Frau für die Entwicklung von hypertensiven Schwangerschaftsstörungen beeinflusst.

Die Forscher identifizierten sechs Proteine, darunter CD40, Cystatin B, eosinophiles kationisches Protein, Galectin-3, Hitzeschockprotein 27 und N-terminales natriuretisches Peptid vom Pro-B-Typ, die an kardiovaskulären und entzündlichen Prozessen beteiligt sind und wahrscheinlich zu diesen Erkrankungen beitragen oder vor ihnen schützen.

Aufgrund dieser Ergebnisse wird vermutet, dass verschiedene biologische Mechanismen, wie die Regulierung der Blutgefäße, Entzündungen und die Immunität, an der Entstehung dieser Krankheiten beteiligt sind. Einige dieser Proteine ​​könnten potenzielle therapeutische Ziele sein und sollten weiter untersucht werden, möglicherweise in Tiermodellen und in Versuchen am Menschen.

Weitere Autoren der Studie sind Art Schuermans, BSc; Buu Truong, MD; Maddalena Ardissino, MBBS; Rohan Bhukar, MS; Eric AW Slob, PhD; Tetsushi Nakao, MD, PhD; Jacqueline S. Dron, PhD; Aeron M. Small, MD, MTR; Also Mi Jemma Cho, PhD; Zhi Yu, MB, PhD; Whitney Hornsby, PhD; Tajmara Antoine, BS; Kim Lannery, BS; Darina Postupaka, BA; Kathryn J. Gray, MD, PhD; Qi Yan, PhD; Adam S. Butterworth, PhD; Stephen Burgess, PhD; Malissa J. Wood, MD; Nandita S. Scott, MD; Colleen M. Harrington, MD; Amy A. Sarma, MD, MHS; Emily S. Lau, MD, MPH; Jason D. Roh, MD, MHS; James L. Januzzi Jr, MD; und Pradeep Natarajan, MD, MMSc.

Die Arbeit wurde von den National Institutes of Health und der American Heart Association unterstützt.

Quelle: Massachusetts General Hospital

Zeitschriftenreferenz: Schuermans, A., et al. (2024). Genetische Assoziationen zirkulierender kardiovaskulärer Proteine ​​mit Schwangerschaftshypertonie und Präeklampsie. JAMA Kardiologie. doi.org/10.1001/jamacardio.2023.4994.

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