Home Medizin Medikamente helfen, das Risiko eines vorzeitigen Todes bei ADHS-Patienten zu senken: Studie

Medikamente helfen, das Risiko eines vorzeitigen Todes bei ADHS-Patienten zu senken: Studie

von NFI Redaktion

ADHS erhöht das Risiko negativer Gesundheitsfolgen, einschließlich riskanter Verhaltensweisen, psychischer Probleme und vorzeitigem Tod. Eine groß angelegte Studie legt nahe, dass eine medikamentöse Behandlung das Gesamtmortalitätsrisiko für Patienten senken kann.

Laut der World Federation of ADHS von 2021 sind weltweit etwa 5,9 % der Jugendlichen und 2,5 % der Erwachsenen von ADHS betroffen, der häufigsten neurologischen Entwicklungsstörung.

In einer Studie mit 148.000 diagnostizierten ADHS-Patienten in Schweden wurde festgestellt, dass ADHS-Medikamente das Gesamtsterblichkeitsrisiko verringern, insbesondere durch unnatürliche Ursachen wie Unfälle und Überdosierungen. Der Zusammenhang zur natürlichen Mortalität war nicht signifikant.

Die Studie zeigte, dass die medikamentöse Behandlung das Risiko eines Todes durch unnatürliche Ursachen um ein Viertel reduzierte, indem sie die Kernsymptome von ADHS und Begleiterkrankungen linderte, was zu verbesserter Impulskontrolle und Entscheidungsfindung führte.

Obwohl die Studie nur eine Beobachtungsstudie war, deuten die Ergebnisse darauf hin, dass ein frühzeitiger Beginn der Medikamenteneinnahme für Menschen mit ADHS von Bedeutung sein könnte.

Zukünftige Studien sollen die Langzeitwirkungen von ADHS-Medikamenten genauer untersuchen, einschließlich Dosierungen, Behandlungsdauer und Geschlechtsunterschiede, um die Behandlungspläne für ADHS-Patienten zu optimieren und Risiken zu minimieren.

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