Home Ernährung Leitungswasser, gefiltertes Wasser oder Flaschenwasser?

Leitungswasser, gefiltertes Wasser oder Flaschenwasser?

von NFI Redaktion


Leitungswasser und Desinfektionsnebenprodukte

Im Leitungswasser sind Desinfektionsnebenprodukte enthalten. Wir haben verschiedene Wasserfilter, einschließlich Brita, PUR, ZeroWater und Kühlschrankwasserfilter, auf ihre Leistung getestet. In einer Studie mit 35 Flaschenwassermarken wurde festgestellt, dass viele Menschen zwar Missvertrauen gegenüber Leitungswasser haben, jedoch nicht zwangsläufig sicherer, sauberer oder von höherer Qualität sind als Leitungswasser. Zwei Studien, die in den 1970er Jahren veröffentlicht wurden, haben unser Verständnis von Trinkwassersicherheit verändert, indem sie die Quelle von Desinfektionsnebenprodukten im Trinkwasser erklärten.

Die Chlorierung von Trinkwasser, die zur Desinfektion durchgeführt wird, kann chlorierte Verbindungen produzieren, die nicht nur zu Fehlgeschmack und Gerüchen führen können, sondern auch ein potenzielles Risiko für die öffentliche Gesundheit darstellen. Mehr als 600 Desinfektionsnebenprodukte wurden identifiziert, und langfristige Exposition kann das Risiko für Blasenkrebs und bestimmte Arten von Geburtsfehlern erhöhen. Obwohl es noch Klärungsbedarf gibt, scheint die Einnahme von chloriertem Trinkwasser zu einem erhöhten Risiko führen.

Länder könnten die Bildung von Desinfektionsnebenprodukten durch eine bessere Entfernung von natürlichen organischen Stoffen in ihren Trinkwassersystemen verhindern. Einige europäische Länder haben moderne Systeme, die Leitungswasser frei von Desinfektionsmittelrückständen liefern können. Die Kosten für die Modernisierung der Infrastruktur in den Vereinigten Staaten könnten jedoch erheblich sein.

Eine Studie wurde durchgeführt, um die Leistung verschiedener Wasserfilter zu vergleichen. Die Ergebnisse zeigten, dass Durchlaufkannen und Kühlschrankfilter gut abschnitten, während andere Filter wie Brita und PUR im Laufe der Zeit an Wirksamkeit verloren. Es ist wichtig, die Filter regelmäßig auszutauschen, da sie sonst zu einem Nährboden für Bakterienwachstum werden. Darüber hinaus können andere Methoden zur Wasseraufbereitung, wie Umkehrosmoseanlagen, effektiv sein, aber auch mit Kosten und Wasserverschwendung verbunden sein.

Es ist wichtig, wasserbedingte Schadstoffe zu vermeiden und die Trinkwasserqualität zu überwachen. Diese Maßnahmen können dazu beitragen, das Risiko für potenziell gefährliche Desinfektionsnebenprodukte zu reduzieren.

Weitere Informationen zu wasserbedingten Schadstoffen und Tipps zur Wasseraufbereitung finden Sie in unseren entsprechenden Videos.


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