Home Medizin Legen Sie die Macht der Mutterschaft in Ihre Hände

Legen Sie die Macht der Mutterschaft in Ihre Hände

von NFI Redaktion

Viele werdende Mütter freuen sich und sind voller Erwartung auf die Geburt ihres Neugeborenen. Für manche ist die Schwangerschaft jedoch auch eine Zeit der Unsicherheit, Angst und unbeantworteten Fragen. Besonders in den Vereinigten Staaten, dem einzigen entwickelten Land, dessen Müttersterblichkeitsrate in den letzten Jahrzehnten angestiegen ist. Die jüngsten CDC-Statistiken zeigen, dass es 2020 eine Müttersterblichkeit von 23,8 pro 100.000 Lebendgeburten gab, im Vergleich zu 20,1 im Jahr 2019.

Diese düstere Statistik wird begleitet von Daten, die ethnische Unterschiede hervorheben. Schwarze, indianische und in Alaska geborene Frauen sterben zwei- bis dreimal häufiger an schwangerschaftsbedingten Ursachen als weiße Frauen. Sie sind außerdem überproportional von Schwangerschaftskomplikationen wie Präeklampsie, schwangerschaftsbedingtem Bluthochdruck und Schwangerschaftsdiabetes betroffen. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, unterschiedliche Bevölkerungsgruppen in die Forschung zur Mütterversorgung einzubeziehen, um die Gesundheit und das Wohlbefinden aller Mütter und Babys für kommende Generationen zu verbessern.

Hier setzt PowerMom an. Die innovative Smartphone-App-basierte Forschungsstudie, die von Scripps Research durchgeführt wird, hat das Ziel, Muster bei gesunden Schwangerschaften aufzudecken und Antworten auf Fragen zu finden, die Mütter über ihren Körper und ihre heranwachsenden Babys haben. Mithilfe Tausender Studienteilnehmer ist PowerMom bestrebt, wichtige Fragen zu beantworten, um die Ergebnisse für schwangere Menschen aller Rassen und Ethnien zu verbessern und die Unterschiede zu verringern.

Dr. Tolúwalàṣé (Laṣé) Ajayi, die leitende Forscherin von PowerMom, sprach darüber, was ihre Leidenschaft für diese leistungsstarke Forschung inspiriert hat und wie PowerMom dazu beitragen möchte, eine gerechte Mutterschaftsfürsorge für alle schwangeren Menschen zu erreichen.

Die derzeitigen Ungleichheiten in der Forschung machen sich vor allem bei der Auswahl der Studienteilnehmer bemerkbar. Hierbei werden langsamer Fortschritt und niedrige Repräsentation von ethnischen und rassischen Minderheiten sichtbar. PowerMom möchte diese Herausforderungen angehen, indem es eine einzigartige digitale Plattform bereitstellt, die den Zugang zu Forschungsergebnissen erleichtert und ermöglicht, die Bevölkerungsdemografie in der Studie besser abzubilden.

Der Fokus liegt darauf, Schwangere mit ihren eigenen Daten zu stärken. PowerMom ermöglicht es den Teilnehmern, gesundheitliche Veränderungen zu verfolgen und aktiv am Dialog mit ihren Gesundheitsdienstleistern teilzunehmen. Dies hilft nicht nur den Frauen, sondern auch den Gesundheitsdienstleistern, bessere Entscheidungen zu treffen.

In Zukunft plant PowerMom, Interventionen durchzuführen, um mithilfe von Technologie gesundheitliche Herausforderungen wie Präeklampsie und Schwangerschaftsdiabetes zu bekämpfen. Die App soll weiter wachsen und eine breitere Basis an Teilnehmern erreichen, um eine gerechtere Mutterschaftsfürsorge zu gewährleisten.

PowerMom bietet werdenden Müttern die Möglichkeit, an dieser Forschungsstudie teilzunehmen und ihre Schwangerschaftsdaten mit Wissenschaftlern zu teilen. Weitere Informationen und die Möglichkeit, sich anzumelden, finden Sie unter https://powermom.scripps.edu/.

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