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Kräuter, Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel zur Verbesserung der Stimmung

von NFI Redaktion

Stimmungsprobleme und deren Behandlung: Eine ganzheitliche Betrachtung

Stimmungsprobleme wie Depressionen und bipolare Störungen sind ernsthafte Erkrankungen, von denen mehr als 20 Millionen amerikanische Erwachsene betroffen sind. Dazu kommen weitere 40 Millionen, die an einer Angststörung leiden. Diese Zahlen verdeutlichen die Dringlichkeit, effektive Behandlungsmethoden zu finden.

Der Bedarf an stimmungsaufhellenden Alternativen zu Medikamenten ist groß, da viele Menschen entweder keine Wirkung von Antidepressiva spüren oder unter deren Nebenwirkungen leiden. Dr. Henry Emmons vom Center for Spirituality and Healing an der University of Minnesota empfiehlt daher den Einsatz von Bewegung, guter Ernährung und gezielten Stimmungsergänzungsmitteln als wichtige Komponenten zur Behandlung von Stimmungsproblemen.

Beliebte Stimmungsaufheller

Experten empfehlen Kräuter wie Johanniskraut, SAMe, Baldrian, Lavendel, Omega-3-Fettsäuren, B-Vitamine und Vitamin D als potenzielle Stimmungsaufheller. Diese Substanzen wurden umfassend untersucht und können in verschiedenen Formen eingenommen werden, um Stimmungsprobleme zu lindern.

Johanniskraut

Johanniskraut wird seit langem bei Schlafstörungen, Angstzuständen und leichten bis mittelschweren Depressionen eingesetzt. Die empfohlene Dosis liegt zwischen 900 und 1.200 Milligramm pro Tag, sollte jedoch mit Vorsicht eingenommen werden, da es zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen kann.

SAMe

SAMe wurde ebenfalls intensiv erforscht und kann bei Depressionen wirksam sein. Die empfohlene Tagesdosis liegt zwischen 400 und 800 Milligramm, je nach Bedarf oder Verträglichkeit. Nebenwirkungen sind selten, können aber Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen und Müdigkeit umfassen.

Unerwünschte Stimmungsaufheller

Kava Kava und 5-HTP sind möglicherweise unsichere Stimmungsaufheller, die mit Risiken für Leberprobleme und andere Komplikationen verbunden sein können. Es ist wichtig, vor der Einnahme solcher Substanzen einen Arzt zu konsultieren und mögliche Nebenwirkungen zu berücksichtigen.

Veränderungen im Lebensstil

Neben Stimmungsergänzungsmitteln können auch Veränderungen im Lebensstil wie regelmäßige körperliche Aktivität, Stressbewältigungstechniken und positive Denkmuster helfen, die Stimmung zu verbessern. Die Forschung zeigt, dass Bewegung genauso effektiv wie Medikamente gegen Depressionen sein kann. Es lohnt sich daher, einen ganzheitlichen Ansatz zur Behandlung von Stimmungsproblemen zu verfolgen.

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