Home Medizin Kein Einfluss der Rasse auf die Berechnung des kardiovaskulären Risikos

Kein Einfluss der Rasse auf die Berechnung des kardiovaskulären Risikos

von NFI Redaktion

OBERSTEN ZEILE:

Die Einbeziehung sozialer Determinanten der Gesundheit (SDOH) in die Risikovorhersage für atherosklerotische Herz-Kreislauf-Erkrankungen (ASCVD) hatte keinen Einfluss auf die Risikobewertung von Patienten, unabhängig von ihrer Rasse.

METHODIK:

  • Risikovorhersagealgorithmen werden in den Richtlinien zur Primärprävention empfohlen, um das 10-Jahres-ASCVD-Risiko zu bewerten, wobei die derzeit empfohlenen Gleichungen die Rasse einschließen.
  • Forscher bewerteten den zusätzlichen Wert überarbeiteter Risikovorhersagegleichungen ohne Berücksichtigung der Rasse und unter Einbeziehung von SDOH bei 11.638 Teilnehmern der REGARDS-Kohorte.
  • Die Teilnehmer wurden bis zu 10 Jahre lang auf das Auftreten von ASCVD, einschließlich Myokardinfarkt, tödlicher oder nicht tödlicher koronarer Herzerkrankung und Schlaganfall, beobachtet.

ERGEBNISSE:

  • Rassenfreie geschlechtsspezifische Risikovorhersagegleichungen erzielten ähnliche Diskriminierungswerte wie rassen- und geschlechtsstratifizierte Gleichungen.
  • Das Hinzufügen von SDOH zu den rassenfreien geschlechtsspezifischen Gleichungen verbesserte die Modellleistung nicht.

IN DER PRAXIS:

„Die wichtigste Erkenntnis ist, dass wir die Idee der Rasse bei der Vorhersage kardiovaskulärer Risiken überdenken müssen“, sagte Hauptautor Arnab Ghosh, MD. in einer Pressemitteilung.

QUELLE:

Die von Ghosh geleitete Studie wurde am 6. Dezember 2023 online in JAMA Cardiology veröffentlicht.

EINSCHRÄNKUNGEN:

  • Die Notwendigkeit einer Einverständniserklärung zur Teilnahme an der Studie könnte zu einer Verzerrung der Stichprobenauswahl geführt haben.
  • Die SDOH der REGARDS-Kohorte haben möglicherweise nicht alle sozialen und sozioökonomischen Einflüsse auf ASCVD-Ergebnisse erfasst.

OFFENLEGUNG:

Die Forschung wurde vom National Institute of Neurological Disorders and Stroke und dem National Institute on Aging der National Institutes of Health, dem Department of Health and Human Services und anderen finanziert. Einige Autoren erhielten Fördermittel, Zuschüsse oder persönliche Honorare aus verschiedenen Quellen.

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