Home Medizin Intensives Training steigert den Hormonspiegel in der Muttermilch, der Babys vor Diabetes schützt: Studie

Intensives Training steigert den Hormonspiegel in der Muttermilch, der Babys vor Diabetes schützt: Studie

von NFI Redaktion

Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass intensives Sporttreiben von Müttern sich positiv auf die Qualität ihrer Muttermilch auswirken kann. Forscher der norwegischen Universität für Wissenschaft und Technologie haben festgestellt, dass Sport den Gehalt des Hormons Adiponektin in der Muttermilch erhöht, was für Babys vorteilhaft ist und dazu beiträgt, ihren Stoffwechsel zu regulieren.

In einer Studie wurden 240 Muttermilchproben von 20 jungen Müttern gesammelt. Mütter, die intensives Intervalltraining absolvierten, wiesen nach dem Training einen höheren Adiponektinspiegel auf als Mütter, die nicht aktiv waren. Moderate Bewegung hingegen hatte keinen signifikanten Einfluss auf den Adiponektinspiegel.

Adiponektin spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Glukosespiegels, des Fettstoffwechsels und der Insulinsensitivität. Frühere Studien haben gezeigt, dass ein hoher Adiponektinspiegel in der Muttermilch die Gewichtszunahme bei Säuglingen verhindern kann, während niedrige Werte mit Insulinresistenz und Typ-2-Diabetes in Verbindung gebracht wurden.

Die Ergebnisse zeigten auch, dass die Zusammensetzung der Muttermilch zwischen Müttern mit unterschiedlichem Body-Mass-Index variiert. Diese Unterschiede könnten eine Rolle bei der Übertragung von Fettleibigkeit von Mutter auf Kind spielen. Es gibt jedoch keine Bedenken im Hinblick auf Milchsäure in der Muttermilch, da diese energiereich ist und nicht schädlich für Babys.

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