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Integrität Schachmatt | Jim Daly

von NFI Redaktion

Integrität ist ein Paradoxon. Es ist so subtil, dass man nicht oft darüber nachdenkt, aber tiefgreifend genug, um Probleme zu verursachen, wenn es fehlt.

Ein Beispiel dafür ist das Schachspiel zwischen dem 33-jährigen Magnus Carlsen, einem Großmeister aus Norwegen, und dem 2500. Weltranglistenspieler aus Kasachstan. Carlsen wurde erwartet, seinen rangniedrigeren Gegner leicht zu schlagen, aber stattdessen wurde er in nur 31 Zügen besiegt. Wie konnte das passieren?

Carlsen gab an, dass seine Probleme bei diesem Spiel begannen, als er bemerkte, dass sein Gegner eine Uhr trug. Laut den Turnierregeln ist es ein Verstoß, „verbotene Geräte“ in den Spielsaal mitzubringen, darunter zählen Geldbörsen, Stifte und Uhren. Mit der heutigen Technologie kann man während des Spiels heimlich externe Hilfe erhalten, einschließlich nahezu perfekter Züge, die durch künstliche Intelligenz generiert werden. Was einst als Gentleman-Sport galt, wird nun von Misstrauen und Paranoia geprägt.

In einer Erklärung betonte Großmeister Carlsen die negativen Auswirkungen, die eintreten, wenn die Integrität in einem Sport, einer Organisation oder einer Kultur verloren geht. Ohne Integrität zerfallen persönliche und berufliche Beziehungen, das Vertrauen schwindet und der Ruf leidet.

Integrität ist von großer Bedeutung. Sie bildet das Fundament unseres Charakters und ist sowohl für unser persönliches Wohlergehen als auch für das Gemeinwohl entscheidend.

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