Jürgen Hentsch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Der Schauspieler Jürgen Hentsch während einer Hörspielproduktion Anfang der 90er Jahre in einer Aufnahme des Berliner Fotografen Werner Bethsold.

Jürgen Hentsch (* 17. März 1936 in Görlitz; † 21. Dezember 2011 in Rüdersdorf[1]) war ein deutscher Schauspieler.

Leben

Nach dem Abitur besuchte er die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Es folgten Theaterengagements in Berlin, wo er in Rolf Hochhuths Der Stellvertreter oder Shakespeares Richard III. in einer Inszenierung von Manfred Wekwerth mitspielte.[2] Daran schlossen sich Engagements in Wien und München an.

Als Filmschauspieler debütierte Hentsch 1965 in dem DEFA-Film Karla an der Seite von Jutta Hoffmann, Rolf Hoppe und Fred Delmare. 1991 wurde seine Darstellung des Physikers Werner Heisenberg im Film Ende der Unschuld von den Kritikern sehr positiv aufgenommen.[2] Für seine Darstellung des Psychiaters Ernst Schultze in Romuald Karmakars Der Totmacher war er 1996 für den Deutschen Filmpreis nominiert.

2002 wurde Jürgen Hentsch für seine Rolle als Heinrich Mann in Die Manns – Ein Jahrhundertroman mit dem Adolf-Grimme-Preis und dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. 2004 erhielt er den Deutschen Fernsehpreis für seine Rolle als Herbert Wehner in Im Schatten der Macht.

Nach langer Krankheit verstarb er im Alter von 75 Jahren in Rüdersdorf. Sein Grab befindet sich auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin.

Filmografie

Grabstätte

Theater

Hörspiele (Auswahl)

Hörbuch

Weblinks

Commons: Jürgen Hentsch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Einzelnachweise

  1. Georg Kasch: Tod eines Unauffälligen. (morgenpost.de).
  2. a b Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Welt Online, 21. Dezember 2011, abgerufen am 21. Dezember 2011 (dpa/bas-Meldung).

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Vorlage:Wikidata-Registrierung