Home Medizin Gouverneur von Louisiana wegen Diversity-Regeln der Ärztekammer verklagt

Gouverneur von Louisiana wegen Diversity-Regeln der Ärztekammer verklagt

von NFI Redaktion

Ein aktuelles Gesetz in Louisiana, das die Häufigkeit der Berufung von Minderheitskandidaten in die medizinische Zulassungsbehörde des Staates regelt, wird von einer gemeinnützigen Organisation angefochten, die sich dafür einsetzt, Initiativen zur Diversität, Gerechtigkeit und Inklusion in der Medizin zu unterstützen.

Foto der Vielfalt

Do No Harm, eine in Virginia ansässige Interessenvertretung, die gegen das, was sie als „Identitätspolitik“ in der medizinischen Ausbildung und Praxis bezeichnet, behauptet, dass ein Gesetz von 2018, das die Auswahl von Kandidaten für Ämter in medizinischen Gremien regelt, diskriminierend ist. Sie hat die Klage in Louisiana vor dem US Western District Court im Namen der gemeinnützigen Organisation eingereicht.

Die Klage richtet sich gegen den ehemaligen Gouverneur von Louisiana, John Bel Edwards, der die Ernennung von zehn Mitgliedern des Louisiana State Board of Medical Examiners reguliert, und fordert, dass die ethnische Zugehörigkeit der Kandidaten bei den Ernennungen aus medizinischen Fakultäten und anderen staatlichen Gruppen berücksichtigt wird.

Gemäß des Gesetzes 599 muss der Gouverneur jedoch berücksichtigen, dass mindestens zwei der Sitze von Minderheitskandidaten besetzt werden, was von Do No Harm als diskriminierend kritisiert wird.

Do No Harm argumentiert, dass die Gesetzgebung die Diversität des Ärzteausschusses erhöhen soll, aber letztlich Kandidaten ausschließt, die keiner Minderheit angehören, was einen Verstoß gegen die Gleichbehandlungsklausel des Vierzehnten Verfassungszusatzes darstellt.

Die Organisation strebt eine einstweilige Verfügung an, um den Gouverneur daran zu hindern, die rassistische Komponente des Gesetzes durchzusetzen, und hat bereits mehr als 6100 Mitglieder, darunter Ärzte, Krankenschwestern und Medizinstudenten.

Die Klage ist Teil einer Reihe von rechtlichen Auseinandersetzungen, die Do No Harm im Bereich der Medizin führt, um die politische Neutralität und das freie Auswahlrecht von Ärzten zu unterstützen.

Die Federation of State Medical Boards (FSMB) empfiehlt, dass die Zusammensetzung von Ärzteausschüssen die demografische Vielfalt des Staates widerspiegeln und Kandidaten aufgrund von Geschlecht, Rasse und ethnischer Herkunft nicht von der Mitarbeit im Vorstand ausschließen sollte.

Steph Weber ist eine im Mittleren Westen ansässige freiberufliche Journalistin mit den Schwerpunkten Gesundheitswesen und Recht.

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