Home Sport Gott sei Dank, dass Spanien Luis Rubiales zur Verantwortung zieht

Gott sei Dank, dass Spanien Luis Rubiales zur Verantwortung zieht

von NFI Redaktion

Der ehemalige Chef des spanischen Fußballverbandes, Luis Rubiales, steht nicht nur vor strafrechtlichen Anklagen, sondern auch möglichen Gefängnisstrafen, weil er nach dem Sieg von Spanien bei der Weltmeisterschaft 2023 Jenni Hermoso unerwünscht auf den Mund geküsst hat. Ein Richter hat empfohlen, dass Rubiales wegen sexueller Nötigung vor Gericht gestellt wird, was mit einer Geldstrafe oder bis zu vier Jahren Gefängnis bestraft werden könnte. Der Richter nannte den Kuss „nicht einvernehmlich“ und dass drei andere Männer, Jorge Vilda, Rubén Rivera und Albert Luque, ebenfalls vor Gericht gestellt werden sollten, weil sie Hermoso unter Druck gesetzt haben.

Trotz der positiven Entwicklungen in Bezug auf die Gleichberechtigung der Geschlechter in Spanien bedeutet dieser Vorfall einen Rückschlag. Er spiegelt den gelegentlichen Sexismus wider, dem Frauen immer noch ausgesetzt sind. Rubiales‘ Verhalten macht deutlich, dass Frauen nicht vor sexuellen Übergriffen geschützt sind, selbst nicht auf der größten Bühne des Fußballs.

Es ist wichtig, klare Regeln im Umgang mit Frauen zu befolgen, um solche Vorfälle zu vermeiden. Man sollte niemanden ungefragt berühren und sich bewusst sein, dass das Büro kein Ort für Annäherungsversuche ist. Respekt und Einvernehmen sind entscheidend. Rubiales sollte für sein Fehlverhalten zur Rechenschaft gezogen werden, um ein Zeichen zu setzen und die Würde der Frauen zu schützen.

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