Home Medizin Forschung findet Zusammenhang zwischen ungesunder Ernährung und der Schwere chronischer Schmerzen und fordert umfassende Ernährungsunterstützung

Forschung findet Zusammenhang zwischen ungesunder Ernährung und der Schwere chronischer Schmerzen und fordert umfassende Ernährungsunterstützung

von NFI Redaktion

In einer aktuellen Studie, die in Wissenschaftliche Berichte veröffentlicht wurde, haben Forscher Trends im Zusammenhang mit Ernährungs- und Lebensgewohnheiten bei Menschen mit chronischen Schmerzen analysiert. Die Ergebnisse zeigten, dass trotz suboptimaler Gewohnheiten wie dem Konsum von Fast Food und unregelmäßigen Essenszeiten viele jüngere Menschen, Menschen mit Fettleibigkeit und Personen mit anhaltenden Schmerzen den Wunsch äußerten, gesünder zu leben. Diese Erkenntnisse können medizinischem Fachpersonal dabei helfen, die Ernährung in der Schmerzbehandlung zu berücksichtigen.

Die Studie mit dem Titel „Essgewohnheiten und der Wunsch nach gesünderer Ernährung bei Patienten mit chronischen Schmerzen: eine registerbasierte Studie“ untersuchte die Zusammenhänge zwischen Ernährungsgewohnheiten und chronischen Schmerzen. Die Hintergrundinformationen betonten die Bedeutung biopsychosozialer Strategien zur Behandlung von chronischen Schmerzen, die auch Ernährungsfaktoren berücksichtigen. Eine bessere Ernährung wurde mit besseren Schmerzergebnissen in Verbindung gebracht, während eine schlechte Ernährungsqualität mit verschiedenen negativen Auswirkungen wie Entzündungen, oxidativem Stress und psychischen Belastungen verbunden war.

Die Studie rekrutierte Patienten aus einem spezialisierten Schmerz- und Rehabilitationszentrum in Schweden und sammelte Daten zu Ernährungsgewohnheiten, Gesundheitszustand und soziodemografischen Faktoren. Die Ergebnisse zeigten, dass Personen, die sich eine gesündere Ernährung wünschten, tendenziell jünger waren, eine höhere BMI hatten und unter längeren und intensiveren Schmerzen litten. Sie tendierten auch zu unregelmäßigen Essenszeiten, einem geringeren Verzehr von Obst und Gemüse sowie einem höheren Konsum von Fast Food und Süßigkeiten.

Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass Lebensstilinterventionen, einschließlich Ernährungsinterventionen, effektiv sein können, wenn sie an die Motivationen und Wünsche der Betroffenen angepasst werden. Die Ergebnisse legen nahe, dass viele Menschen mit chronischen Schmerzen bereit sind, ihre Ernährungsgewohnheiten zu verbessern. Dies bietet medizinischem Fachpersonal die Möglichkeit, durch gezielte Verhaltensänderungen und Aufklärungsstrategien die Schmerzbehandlung zu optimieren.

Die vollständige Studie mit dem Titel „Essgewohnheiten und der Wunsch, sich bei Patienten mit chronischen Schmerzen gesünder zu ernähren: eine registerbasierte Studie“ kann in den Wissenschaftlichen Berichten nachgelesen werden. DOI-Link: https://doi.org/10.1038/s41598-024-55449-z. Bildquelle: fizkes / Shutterstock.com

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