Home Medizin Forscher sagen, dass es das Risiko eines metabolischen Syndroms verringert

Forscher sagen, dass es das Risiko eines metabolischen Syndroms verringert

von NFI Redaktion

Studien haben gezeigt, dass die Atlantik-Diät, ein traditionelles Ernährungsmuster in Portugal und Galizien, einer Region im Nordwesten Spaniens, das Risiko eines metabolischen Syndroms verringern kann.

Das metabolische Syndrom, auch als Syndrom X oder Insulinresistenzsyndrom bekannt, besteht aus einer Gruppe von fünf Risikofaktoren, die das Risiko für Herzerkrankungen, Diabetes und Schlaganfall erhöhen, wenn sie unbehandelt bleiben. Zu den Risikofaktoren gehören erhöhter Blutdruck, Blutzucker, Triglyceride, Bauchfettansammlung und niedrige HDL-Cholesterinwerte.

Eine atlantische Ernährung zeichnet sich durch einen hohen Verzehr von Fisch und Meeresfrüchten, ergänzt durch stärkehaltige Lebensmittel, Trockenfrüchte, Käse, Milch sowie einen moderaten Verzehr von Fleisch und Wein aus.

Die neuen Studienergebnisse stammen aus einer randomisierten klinischen Studie, die zwischen 2014 und 2015 in A Estrada, Spanien, durchgeführt wurde. Das Ziel war es, die Auswirkungen der traditionellen atlantischen Ernährung auf die Gesundheit, insbesondere auf das metabolische Syndrom (MetS) und die Umweltverträglichkeit zu untersuchen. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Jama Network veröffentlicht.

Insgesamt nahmen 574 Teilnehmer im Alter von 3 bis 85 Jahren an der Studie teil. Mithilfe einer computergenerierten Zufallszahlentabelle wurden sie zu gleichen Teilen der Interventions- und Kontrollgruppe zugeteilt.

Die Studie konzentrierte sich auf die Verwendung der Atlantik-Diät mit frischen, lokalen und minimal verarbeiteten saisonalen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Bohnen, Vollkornprodukten und Olivenöl.

Alle Teilnehmer wurden zu Beginn und nach sechs Monaten auf ihre Nahrungsaufnahme, körperliche Aktivität, Medikamenteneinnahme und andere Variablen untersucht.

Die Forscher berichteten, dass während der Nachuntersuchung in der Interventionsgruppe weniger Teilnehmer das metabolische Syndrom entwickelten als in der Kontrollgruppe.

Die Studie ergab jedoch, dass beide Gruppen eine Verringerung des CO2-Fußabdrucks zeigten, ohne signifikante Unterschiede zwischen ihnen.

Die Forscher schlossen: „Unsere Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse über das Potenzial traditioneller Ernährung, die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen voranzutreiben. Weitere Forschung ist erforderlich, um die zugrunde liegenden Mechanismen und die Übertragbarkeit dieser Ergebnisse auf andere Populationen unter Berücksichtigung der kulturellen und ernährungsbedingten Unterschiede zu verstehen.“

Related Posts

Adblock Detected

Please support us by disabling your AdBlocker extension from your browsers for our website.