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Experte gibt Tipps zur Erleichterung des Stuhlgangs

von NFI Redaktion

Wenn Sie regelmäßig Schwierigkeiten mit Ihrem Stuhlgang haben, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen, da chronische Verstopfung ein Anzeichen für eine zugrunde liegende Gesundheitsstörung sein kann. In diesem Monat beschäftigt sich ein Experte eingehend mit den häufigsten Ursachen und präventiven Maßnahmen zur Verbesserung des Stuhlgangs.

Chronische Verstopfung ist eine Langzeiterkrankung, die durch wiederkehrende, schwierige und schmerzhafte Stuhlgänge gekennzeichnet ist, die oft selten und unvollständig sind. Etwa 20 % der Erwachsenen und 16 % der Kinder in den USA leiden an dieser Erkrankung.

Während gelegentliche Verstopfung normal ist und durch Anpassungen der Ernährung und des Lebensstils behoben werden kann, benötigen manche Menschen möglicherweise zusätzliche Unterstützung durch rezeptfreie Ballaststoffpräparate, Abführmittel oder verschreibungspflichtige Medikamente.

Samina Qureshi, eine registrierte Ernährungsberaterin und Inhaberin von Wholesome Start, einer Ernährungsberatungspraxis in Houston, bestätigt: „Verstopfung kann durch viele Faktoren verursacht werden, darunter Medikamente, mangelnde Bewegung, unzureichende Flüssigkeitszufuhr, unzureichende Ballaststoffaufnahme, Erkrankungen wie Reizdarmsyndrom, langsame Darmmotilität, Ignorieren des Drangs, die Toilette zu benutzen, Essstörungen oder hormonelle Veränderungen.“

Um Verstopfung zu lindern, betont Qureshi die Bedeutung eines ausgewogenen Verhältnisses von ballaststoffreichen Lebensmitteln, Flüssigkeitszufuhr und regelmäßiger körperlicher Aktivität. Es sei entscheidend, eine Vielzahl ballaststoffreicher Lebensmittel zu sich zu nehmen und gleichzeitig ausreichend Flüssigkeit zu konsumieren. Gleichzeitig könne sanfte körperliche Aktivität wie Gehen dazu beitragen, die Magen-Darm-Beweglichkeit zu beschleunigen.

Je nach den Ursachen für die Verstopfung empfiehlt Qureshi spezifische Lebensmittel, die in die Ernährung aufgenommen werden sollten, wie Kiwis, Drachenfrüchte, Pflaumen, getrocknete Aprikosen, Chiasamen und Hafer. In Fällen von Reizdarmsyndrom sollte jedoch die Menge an fermentierbaren Kohlenhydraten (FODMAPs) eingeschränkt werden, um Symptome wie Blähungen und Magenschmerzen zu vermeiden.

Unbehandelt erhöht chronische Verstopfung das Risiko von Komplikationen wie Hämorrhoiden, Fissuren und Darmstörungen. Manchmal kann Verstopfung auch ein Anzeichen für ernsthafte gesundheitliche Probleme wie das Reizdarmsyndrom oder Dickdarmkrebs sein.

Die Konsultation eines registrierten Ernährungsberaters kann dabei helfen, die Ursachen der Erkrankung zu ermitteln und eine maßgeschneiderte Ernährung zu entwickeln. Es wird empfohlen, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn die Verstopfung das tägliche Leben beeinträchtigt, so Qureshi.

„Wenn Sie regelmäßig weniger als drei spontane Stuhlgänge pro Woche haben, sich regelmäßig beim Toilettengang anstrengen oder das Gefühl haben, dass Sie keinen vollständigen Stuhlgang hatten, ist es möglicherweise an der Zeit, mit Ihrem Arzt über Verstopfungsprobleme zu sprechen“, betont Qureshi.

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