Home Medizin „Essen als Behandlung“ ist mit einem verbesserten Überleben bei HNC verbunden

„Essen als Behandlung“ ist mit einem verbesserten Überleben bei HNC verbunden

von NFI Redaktion

OBERSTEN ZEILE:

Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass die von onkologischen Ernährungsberatern geleitete psychologische Intervention „Eating As Treatment“ (EAT) den Ernährungszustand und das Überleben von Patienten mit Kopf- und Halskrebs, die eine Strahlentherapie erhalten, erheblich verbessert.

METHODIK:

  • Unterernährung tritt häufig bei fast 80 % der Patienten mit Kopf- und Halskrebs auf und ist mit schlechteren Behandlungsergebnissen und einer erhöhten Mortalität verbunden.
  • Die EAT-Intervention umfasst Motivationsinterviews und kognitive Verhaltenstherapiestrategien, um das Ernährungsverhalten von Patienten mit Kopf- und Halskrebs, die eine Strahlentherapie erhalten, zu verbessern.
  • Die erste EAT-Studie mit 307 Patienten zeigte eine verbesserte Lebensqualität bei Patienten, die der EAT-Intervention zugewiesen wurden.
  • Die Forscher führten eine explorative Analyse zur 5-Jahres-Mortalität durch.

WEGBRINGEN:

  • Die 5-Jahres-Mortalität war in der Interventionsgruppe signifikant niedriger als in der Kontrollgruppe.
  • Mit der EAT-Intervention gab es eine 17 % absolute Risikoreduktion und eine 55 % relative Risikoreduktion der 5-Jahres-Mortalität.
  • Die Überlebensraten wurden mittels Kaplan-Meier-Überlebenskurven untersucht.

IN DER PRAXIS:

Die Studie liefert Beweise dafür, dass die EAT-Intervention die Sterblichkeitsrate von Patienten mit Kopf- und Halskrebs, die eine Strahlentherapie erhalten, senken kann.

QUELLE:

Die Studie wurde von Ben Britton, PhD, von der University of Newcastle, online im International Journal of Radiation Oncology, Biology, Physics veröffentlicht.

EINSCHRÄNKUNGEN:

Die Studie basierte auf dem National Death Index, und die Ursachen für die registrierten Todesfälle waren nicht bekannt.

OFFENLEGUNG:

Die EAT-Studie wurde vom Australian National Health and Medical Research Council finanziert, und die Autoren hatten keine Interessenkonflikte.

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