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Die Zukunft der Behandlung schwerer depressiver Störungen

von NFI Redaktion

Neue Behandlungsmöglichkeiten für schwere depressive Störungen

Von James Giordano, PhD, erzählt an Kara Mayer Robinson

In den letzten 20 Jahren haben wir große Fortschritte bei den Behandlungsmöglichkeiten für schwere depressive Störungen erlebt. Wir verstehen jetzt, dass Depressionen nicht bei jedem gleich sind. Die Idee besteht darin, zu identifizieren und zu diagnostizieren, was in der Neurochemie einer Person passiert, damit wir unsere Behandlung gezielt auf sie abstimmen können.

Fortschritte in der evidenzbasierten Behandlung

Die medikamentöse Therapie hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Wir haben Umfang und Schwerpunkt der medikamentösen Therapie verbessert, indem wir selektivere oder spezialisiertere Antidepressiva entwickelt und sie auf neue Weise mit weniger Nebenwirkungen kombiniert haben. Medikamente wie Citalopram (Celexa) und Escitalopram (Lexapro) sowie bekannte Medikamente wie Fluoxetin (Prozac) und Sertralin (Zoloft) haben sich als wirksam erwiesen, insbesondere in Kombination mit Psychotherapie.

Neuere Behandlungen

Ketamin

Eine neuere Therapie beinhaltet das Medikament Ketamin, das erhebliche Vorteile bei schweren, behandlungsresistenten Depressionen bietet. Obwohl es Tiefe Hirnstimulation (DBS) eine effektive Behandlungsmethode, insbesondere für bestimmte Arten von Depressionen.

Psychedelika und andere nichtinvasive Behandlungsansätze

Es gibt zahlreiche Belege für den Einsatz psychedelischer Medikamente zur Behandlung schwerer Depressionen. Medikamente wie Psilocybin und LSD können die Gehirnchemie verändern und die Symptome von Depressionen lindern.

Weitere Forschung und nichtinvasive Behandlungsansätze

DBS wurde erstmals im Jahr 2005 ausprobiert. Seitdem hat die Wissenschaft erhebliche Fortschritte gemacht. Jetzt haben wir ein besseres Verständnis dafür, wie wir das Gehirn gezielter ansprechen können, was möglicherweise zu besseren Ergebnissen führt.

Am Horizont: Minimalinvasive DBS

Die neue Technologie bewegt sich in Richtung minimaler oder nichtinvasiver DBS. Es gibt hochmoderne Technologie zur nichtchirurgischen Implantation von Elektroden, die die Zukunft der Behandlung von Depressionen sein könnte.

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