Home Medizin Die Studie liefert einen wichtigen Wissensfortschritt, indem sie die neuronale Kompensation in gesunden, alternden Gehirnen zeigt

Die Studie liefert einen wichtigen Wissensfortschritt, indem sie die neuronale Kompensation in gesunden, alternden Gehirnen zeigt

von NFI Redaktion

In einer aktuellen Studie, die im eLife Preprint-Server veröffentlicht wurde, führten die Forscher eine voxelweise funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) des gesamten Gehirns durch, um Gehirnbereiche mit funktioneller Kompensation zu identifizieren. Die Studie untersuchte auch neurophysiologische Veränderungen, die die kognitive Funktion bei älteren Erwachsenen aufrechterhalten. Der Titel der Studie lautet „Neuronale Beweise für die funktionelle Kompensation der flüssigen Intelligenz im gesunden Altern“. Die Bildquelle für diese Information ist LightField Studios/Shutterstock.com.

Es ist wichtig zu beachten, dass Vordrucke vorläufige wissenschaftliche Berichte veröffentlichen, die nicht von Experten begutachtet werden und daher nicht als schlüssig angesehen werden sollten, als Leitfaden für die klinische Praxis/gesundheitsbezogenes Verhalten dienen oder als etablierte Informationen behandelt werden sollten.

Hintergrund:
Altersbedingte funktionelle Kompensationsmechanismen in der kognitiven Neurobiologie des gesunden Alterns sind umstritten. Ältere Menschen erhöhen die Gehirnaktivität, um verminderte kognitive Fähigkeiten auszugleichen. Ob diese zusätzliche Gehirnaktivität jedoch die kognitive Leistung fördert, ist ungewiss. Neurowissenschaftliche Bildgebung zeigt, dass sich das menschliche Gehirn an Gewebeverluste anpassen kann, indem es die Gehirnaktivitäten erhöht, um die kognitiven Funktionen aufrechtzuerhalten. Das Alter beeinflusst in ähnlicher Weise die flüssige Intelligenz, eine kognitive Fähigkeit.

Über die Studie:
Die Forscher nutzten fMRT-Daten aus einem Fluid-Intelligence-Test, um Gehirnbereiche zu identifizieren, die an der funktionellen Kompensation beteiligt sind, und um die Reaktionen des Gehirns auf Gewebeverlust zu verstehen. Sie untersuchten den Zusammenhang zwischen altersbedingten Veränderungen der Gehirnaktivierung und der kognitiven Leistung, insbesondere bei Aufgaben der flüssigen Intelligenz. Das Team analysierte Daten von 223 erwachsenen Teilnehmern der Studie des Cambridge Centre for Aging Neuroscience (Cam-CAN), um den Zusammenhang zwischen Alter, kognitiver Leistung und Gehirnaktivierungsmustern zu untersuchen. Die Teilnehmer waren zwischen 19 und 87 Jahre alt, sprachen fließend Englisch und waren geistig und körperlich fit, mit Ausnahme derjenigen mit MRT-Kontraindikationen, schlechten MMSE-Ergebnissen (Mini-Mental State Exam) und psychiatrischen, medizinischen, Seh- oder Hörbehinderungen.

Das Team führte fMRT-Scans während einer Problemlösungsaufgabe durch, die auf dem modifizierten Cattell Culture Fair Intelligence-Test basierte. Die Datenanalyse umfasste auch die Verwendung der multivariaten Bayes’schen Dekodierung (MVB) zur Untersuchung der Rolle von Multivoxel-Mustern bei der Bereitstellung zusätzlicher Daten im Zusammenhang mit der Aufgabenschwierigkeit.

Ergebnisse:
Die Studie ergab, dass das Alter die Leistung erheblich beeinflusst, da ältere Menschen sich auf Kompensationsmuster einlassen. Gesunde ältere Menschen kompensieren die flüssige Intelligenz bei visuellen Problemlösungsaufgaben, indem sie die Rekrutierung des bilateralen Cuneal-Cortex steigern. Die flüssige Intelligenz nimmt mit zunehmendem Alter ab, und die Beteiligung von Multiple Demand Network (MDN) an Fluid-Intelligence-Aufgaben nimmt tendenziell ab. Die Cuneus-Region spielt möglicherweise eine Rolle bei der funktionellen Kompensation und ihre Aktivierung nimmt mit zunehmendem Alter zu.

Abschluss:
Die Studienergebnisse zeigen, dass funktionelle Kompensation es älteren Erwachsenen ermöglicht, auf Gewebeverluste im Gehirn zu reagieren und die kognitiven Funktionen aufrechtzuerhalten. Die Studie liefert wichtige Einblicke in die neurophysiologischen Veränderungen, die mit dem gesunden Altern und der kognitiven Leistungsfähigkeit verbunden sind. It is important to keep the disclaimer about preprints and the copyright information at the end of the document.

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