Home Medizin Die Studie legt nahe, dass Patienten mit schwerem Langzeit-COVID mit unterschiedlichen Symptomen auftreten und sich nicht im Zusammenhang mit betroffenen Organen oder immunologischen Zuständen häufen

Die Studie legt nahe, dass Patienten mit schwerem Langzeit-COVID mit unterschiedlichen Symptomen auftreten und sich nicht im Zusammenhang mit betroffenen Organen oder immunologischen Zuständen häufen

von NFI Redaktion

Neue Erkenntnisse, die auf medRxiv* Preprint-Server veröffentlicht wurden, berichten über signifikante Zusammenhänge, die helfen können, schwere Long-COVID vorherzusagen und zu verstehen, was sie verursacht. Die Studie untersucht das eingeschränkte Gedächtnis von CD8+-T-Zell-Reaktionen und deren Auswirkungen auf die Viruspersistenz sowie erhöhte IgG-Reaktionen bei Patienten mit schwerem Long-COVID.

Hintergrund: Eine SARS-CoV-2-Infektion hat unterschiedliche Schweregrade, wobei schwerste Fälle zu Multiorganversagen und Tod führen. Die Studie konzentrierte sich auf eine mögliche Verbindung zwischen schwerer Long-COVID und dem Multisystem-Entzündungssyndrom bei Kindern. Die Autoren spekulieren über einen gemeinsamen Ursprung von Long-COVID und MIS-C und betonen die Bedeutung einer wirksamen antiviralen Reaktion für milde Infektionen.

Studienergebnisse: Die Forscher fanden heraus, dass Patienten, die an schwerer, langer COVID-19 erkrankten, keine gemeinsamen Symptome oder Immunprofile aufwiesen. Dennoch wiesen sie erhöhte Serumantikörperreaktionen auf, was auf anhaltende Antigenstimulation hinweist. Die Forscher fanden auch bestimmte Monozyten-Untergruppen und Plasmaproteine, die mit einer anhaltenden angeborenen Immunantwort in Verbindung stehen. Im Gegensatz dazu scheiterte die Expansion der zytotoxischen Gedächtnis-CD8+-T-Zellen, die auf SARS-CoV-2 abzielen.

Auswirkungen: Die Studie legt nahe, dass ein erhöhter SARS-CoV-2-spezifischer IgG bei der Erkennung von Long-COVID hilfreich sein kann. Dies könnte auf eine Viruspersistenz bei chronischer Antigenstimulation zurückzuführen sein. Die Forscher suchen weiterhin nach dem Grund für das Versagen der Virusclearance bei einigen Patienten, was zu einer langen COVID-Erkrankung führt.

*Wichtiger Hinweis: medRxiv veröffentlicht vorläufige wissenschaftliche Berichte, die nicht von Experten begutachtet werden und daher nicht als schlüssig angesehen werden sollten, als Leitfaden für die klinische Praxis/gesundheitsbezogenes Verhalten dienen oder als etablierte Informationen behandelt werden sollten.

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