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Die Nacht eines harten Tages | Jim Daly

von NFI Redaktion

Als meine beiden Jungs noch Säuglinge waren, hatten sie oft Koliken und schliefen in guten Nächten nur wenige Stunden am Stück. Mein Mann Jean und ich haben alles versucht, um sie zum Schlafen zu bringen. Wir haben sie sogar auf den Wäschetrockner gelegt, in der Hoffnung, dass die Bewegung sie beruhigen würde. Manchmal bin ich auch um zwei Uhr morgens mit Trent – und zwei Jahre später mit Troy – durch die Nachbarschaft gefahren, um sie zu beruhigen. Aber jedes Mal, wenn ich sie dann nach Hause gebracht und hingelegt habe, fingen sie wieder an zu weinen.

Ich wünsche niemandem diese Kämpfe, aber ich habe daraus wichtige Lektionen gelernt:

Erstens haben mich diese Momente demütig und bescheiden gemacht. Wenn man um drei Uhr morgens ein schreiendes Baby im Arm hält, wird einem klar, wie viele Erziehungsfragen unbeantwortet bleiben.

Zweitens habe ich gelernt, geduldiger zu sein… und wer von uns könnte nicht ein wenig mehr Geduld gebrauchen?

Schließlich habe ich gelernt, auch in schwierigen Zeiten Hoffnung zu bewahren. Wie es im Psalm 30,5 heißt: „Das Weinen dauert die Nacht, aber am Morgen kommt die Freude.“ Erziehung besteht nicht nur aus Erfolgsgeschichten, sondern oft auch aus dem Durchstehen dunkler Zeiten, bis wieder Licht am Horizont erscheint.

Auch wenn Ihr Baby keine Koliken hat, werden Sie früher oder später auf Herausforderungen stoßen. Wenn das Leben Ihnen mehr abverlangt, als Sie denken bewältigen zu können, denken Sie daran: Auch die dunkelste Nacht weicht irgendwann dem Morgen. Die Sonne wird wieder scheinen.

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