Home Medizin Die besuchsbedingte Mortalität in der Notaufnahme bleibt nach einer Herztransplantation niedrig

Die besuchsbedingte Mortalität in der Notaufnahme bleibt nach einer Herztransplantation niedrig

von NFI Redaktion

OBERSTEN ZEILE:

Die Anzahl der Besuche von Empfängern von Herztransplantaten (HT) in der Notaufnahme (ED) ist in den letzten zehn Jahren gestiegen, wobei Infektionen die häufigste Hauptdiagnose darstellen; Die Sterblichkeitsrate bleibt jedoch niedrig.

METHODE:

  • Die Forscher analysierten zwischen 2009 und 2018 177.450 HT-bezogene ED-Besuche aus der Nationwide Emergency Department Sample-Datenbank.
  • Die Hauptergebnisse umfassten das HT-Volumen, die häufigsten Primärdiagnosen bei Notaufnahmebesuchen, Sterblichkeitsraten, kombinierte Notaufnahme- oder damit verbundene Krankenhauseinweisungen, sowie die Gesamtkosten für Notaufnahmebesuche und Krankenhauseinweisungen, inflationsbereinigt auf 2017 US-Dollar.

ERGEBNISSE:

  • Infektionen (23,6 %) und gastrointestinale Ursachen (11,3 %) waren die häufigsten Primärdiagnosen bei Notaufnahmebesuchen.
  • Die Gesamtsterblichkeitsrate betrug 1,6 %, während die Sterblichkeitsrate bei Notaufnahmebesuchen bei 0,44 % lag.
  • Die Gesamtkosten für Notaufnahmebesuche und Krankenhausaufenthalte beliefen sich auf 13.304 US-Dollar pro Besuch oder Aufenthalt.
  • Es gab keine signifikante Veränderung der Mortalität während des Studienzeitraums, weder bei Notaufnahmebesuchen noch bei Krankenhauseinweisungen (P = 0,60).
  • Der Anstieg der HT-bedingten Notaufnahmebesuche korrelierte mit einer Zunahme der HT-Inzidenz.

IN DER PRAXIS:

Die Anzahl der HT-bedingten ED-Besuche hat in den letzten zehn Jahren zugenommen, wobei die Sterblichkeitsrate niedrig bleibt, schlossen die Autoren.

QUELLE:

Diese Studie, geleitet von Luise Holzhauser, MD, University of Pennsylvania, Philadelphia, Pennsylvania, wurde online in der Zeitschrift der American Heart Association veröffentlicht.

EINSCHRÄNKUNGEN:

Das retrospektive Studiendesign birgt potenzielle Verzerrungen. Aufgrund von ED-Diagnosecodes könnte es zu Fehlklassifizierungen kommen. Wiederholte Vertretungen desselben Patienten sowie unerfasste Komorbiditäten sind mögliche Limitationen. Zudem sind die Ergebnisse möglicherweise nicht auf alle Bundesstaaten übertragbar.

OFFENLEGUNG:

Diese Studie wurde vom Cardiac Center Research Core am Children’s Hospital of Philadelphia unterstützt. Drei Autoren erhielten Beratungshonorare oder Honorare aus verschiedenen Quellen; die restlichen Autoren meldeten keine Interessenskonflikte.

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