Baobab

Baobab Titelbild nfi

Überblick:

In weiten Teilen Afrikas, auf Madagaskar und in Australien gedeiht ein Malvengewächs, das die ersten deutschen Forscher als Affenbrotbaum bezeichnet haben. Seine Früchte tragen den Namen Baobab und sollen Erstaunliches leisten. Im Herkunftsgebiet werden sie seit Jahrhunderten gegen Atemwegs-, Verdauungs- und Gelenkbeschwerden eingesetzt. Sie dienen als Gegengift, Immun-Booster und Nervennahrung sowie zur Schönheitspflege. Jüngere Studien bescheinigen der Baobab noch viel mehr Wirkung, sodass sie als neues Super-Food gehandelt wird, das nahezu alle Probleme durch bloßen Verzehr löst. Doch haben die charismatischen Früchte des Affenbrotbaums wirklich einen so umfassenden Effekt – und wenn ja: worauf beruht er? Diese und zahlreiche weitere Fragen beantwortet der nachfolgende Beitrag.

Was ist Baobab

1. Was ist Baobab?

In seiner Übersetzung verliert das Super-Food etliches vom Zauber, der ihm nachgesagt wird, denn wörtlich genommen bedeutet „Baobab“ nicht viel mehr als „Frucht mit vielen Samen“. Auch das Äußere der vermeintlichen Wunderwaffe ist eher unscheinbar. Durch seine ovale Form und die grün-braune Färbung ähnelt der 10-40 cm lange Fruchtkörper den Nüssen des Kakaobaums.

Unter der harten schützenden Schale sitzt eine üppige Pulpe, die zunächst fest und hellbeige ist. Geschmacklich gleicht sie einem Cocktail aus Birne, Grapefruit und Vanille mit leicht säuerlichem Einschlag. Mit zunehmendem Alter wird das Fruchtfleisch immer trockener und poröser, sodass es optisch an Brot erinnert. Gepaart mit dem Umstand, dass Baobabs als Primaten-Nahrung dienen, entstand daraus der Name Affenbrotbaum.

Schreitet der Alterungs-Prozess fort, zerfällt die Pulpe im Inneren der Baobab zu Pulver und setzt die namengebenden Samen der Frucht frei. Ein einzelnes Exemplar kann bis zu 200 Stück beinhalten. Sie sind sehr fetthaltig und über mehrere Monate haltbar. Selbst nach mehr als einem Jahr sind ihre grundlegenden Eigenschaften noch komplett erhalten.

Baobab Leitfaden nfi
Wie wirkt Baobab

2. Wie wirkt Baobab?

In seiner Heimat wird der Affenbrotbaum mit Vokabeln belegt, die wundersame Kräfte ahnen lassen. Neben der Bezeichnung Apothekenbaum sprechen die Namen Zauberbaum und Baum des Lebens eine überdeutliche Sprache. Im afrikanischen Alltag finden nahezu alle Teile des Gewächses Verwendung. [1]

Während die Wurzeln und Blätter als Nahrung dienen, liefert der Stamm Holz, Rinde und Fasern für die Fertigung von Kanus, Seilen, Netzen, Matten und ähnlichen Gegenständen. Des Weiteren werden aus einzelnen Bestandteilen Seifen und Farbstoffe hergestellt.

Die größte Bedeutung aber hat der Affenbrotbaum durch seine Früchte. Ihr Fleisch wird zu Soße, Brei und Naschwerk verarbeitet, dient als Ausgangsstoff für Saft und Öl oder ersetzt beim Kochen und Backen die Sahne.

Ebenso vielfältig werden die Samen verwendet. Sie sind sowohl mit als auch ohne Schale genießbar und können

  1. roh,
  2. geröstet,
  3. getrocknet,
  4. gekocht oder
  5. fermentiert sowie
  6. im Ganzen oder
  7. gemahlen

 

verzehrt werden. Außerdem dienen sie seit alters her als Basis für Haut- und Haarpflege-Produkte.

Über ihren wirtschaftlichen Nutzen hinaus besitzen Affenbrotbäume große Bedeutung für die Gesunderhaltung und die Krankenpflege. Ihre Blüten und Früchte liefern wertvolle Nähr- und Heilstoffe, die bei den unterschiedlichsten Beschwerden zur Anwendung kommen.

Traditionell arbeitende Heiler schöpfen beim Einsatz von Baobab aus den Erfahrungen, die ihre Ahnen gemacht haben. Sie setzen Blüten-Sud gegen Arthrose und Arthritis ein bzw. nutzen die Samen, um daraus ein stärkendes Tonikum für Herz und Leber herzustellen.

Eins ihrer wichtigsten Einsatzgebiete finden Baobabs als Hilfe gegen Vergiftungserscheinungen wie sie durch Vertreter der Pflanzengattung Strophanthus hervorgerufen werden. Ihr Wirkstoff galt lange Zeit als zwingend tödlich, da kein Gegenmittel bekannt war. Lediglich die Naturvölker Afrikas wussten die Früchte für diesen Zweck zu nutzen.

Weitere wichtige Anwendungsbereiche sind

  • Asthma,
  • Fieber,
  • Zahnschmerzen,
  • Entzündungen des Magen-Darm-Traktes und
  • Infektionen durch Ruhr-Bakterien, Pocken-Viren oder Malaria-Erreger.

 

Dabei werden sowohl frische Baobab verwendet als auch solche, die bereits zu Pulver zerfallen sind.

Beste Baobab

3. Welches Baobab ist das Beste?

In beiden Fällen handelt es sich um ein reines Naturprodukt, denn Baobabs nehmen quasi von selbst die beliebte Darreichungsform an. Hängen die Früchte lange genug am Baum, entzieht er ihnen das Wasser. Infolgedessen verwandelt sich das feste Fleisch der Baobab von allein in das gewünschte Pulver. Es muss weder nachgetrocknet noch nachbehandelt werden, sondern kann ohne weitere Zusätze in den Verkauf kommen.

Die Voraussetzungen dafür erfüllt es leider nur eingeschränkt. Die EU erteilte der Baobab mit Wirkung von 2009 eine Zulassung; diese gilt jedoch nicht für die ganze Frucht. Solange die Schale geschlossen ist, darf sie nur als Dekorationsware verkauft werden. Lediglich das ausgelöste bzw. getrocknete Fruchtfleisch gilt als Lebensmittel. Es ist in

  • Reformhäusern
  • Bio-Läden
  • Supermärkten
  • Drogerien

 

zu haben. Die größte Auswahl bieten Online-Shops, denn hier gibt es nicht nur unzählige Anbieter – sondern auch Bewertungen, in denen Anwender*innen von Baobab ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Die Meinungen und Vorlieben können natürlich schwanken; einige generelle Tipps zum Kauf des Frucht-Pulvers aber lassen sich festhalten:

Da die wertvollen Inhaltsstoffe der Früchte sehr hitzeempfindlich sind, darf das Produkt keinesfalls wärmebehandelt sein. Anderenfalls ist ein Großteil seiner kostbaren Naturkraft bereits verloren gegangen.

Je höher das Produkt konzentriert ist, desto besser wirkt es. Im Idealfall handelt es sich um pures Baobab-Pulver ohne jegliche Zusätze.

Als Lebensmittel muss das Pulver selbstverständlich „lupenrein“ sein. Eine perfekte Nahrungsergänzung bildet es, wenn es aus biologischem Anbau stammt, der die Gefahr von Schwermetall-Belastung und chemischen Dünge- oder Pflanzenschutzmitteln reduziert.

Nicht zuletzt sollte ein Naturprodukt selbst naturfreundlich sein. Dazu gehört es, dass Anbau-, Ernte- und Transportbedingungen transparent gemacht werden. Bestenfalls sind dabei Erfahrungen eingeflossen, die durch Gütesiegel und Zertifikate belegt werden können.

Ein Produkt, das alle genannten Aspekte erfüllt, ist das Baobab-Pulver von Berlin Organics. Es wird von einem ausgesuchten Erzeuger aus der Region Simbabwe geliefert. Seine Vertreter sind der Firma aus persönlichen Gesprächen bekannt und pflegen enge geschäftliche Beziehungen zu den Mitarbeitern von Berlin Organics.

Dadurch konnte sich der Anbieter von den Anbau-, Ernte- und Transportbedingungen überzeugen. Er weiß, dass die Baobab-Frucht erst dann geerntet wird, wenn ihr Fleisch vollständig von selbst getrocknet ist. Um die Frische des Produkts zu garantieren, ruft Berlin Organics die Baobabs in regelmäßigen, kürzeren Abständen am Erzeugerort ab.

Dadurch bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe der Früchte am besten erhalten und stehen den Verbraucher*innen in unveränderter Menge zur Verfügung.

hilft Baobab

4. Gegen welche Beschwerden hilft Baobab?

Die umfassende Wirkung der Baum-Bestandteile, vor allem aber der Früchte und Samen, ist mehrfach eingehend untersucht worden. In Analysen und Studien konnten sich Forscher*innen von der fast übernatürlichen Kraft der Baobab überzeugen. [2]

Die Ergebnisse belegen, dass „Super-Food“ in Bezug auf die exotischen Früchte keine leere Phrase ist, sondern tatsächlich zutrifft. Sie enthalten eine überdurchschnittlich hohe Menge wertvoller Nähr- und Vitalstoffe, darunter

  • sechsmal mehr Vitamin C als eine vergleichbare Menge Orangen
  • doppelt so viele Antioxidantien wie das Anti-Aging-Wunder Goji Beere
  • etwa 50 Prozent Ballaststoffe
  • mehr Magnesium als Spinat
  • mehr Eisen als Fleisch

 

Neben der Zusammensetzung stand auch der Effekt der Power-Frucht im Fokus von Wissenschaftler*innen. Sie fanden heraus, dass Baobab nicht nur die Wirkung entfaltet, die ihr nachgesagt wird – sondern noch sehr viel mehr leistet. Das bestätigt den traditionellen Einsatz und ergänzt ihn um folgende Aspekte:

4.1 Zum Infektionsschutz

Durch ihren hohen Vitamin C-Gehalt stärken Baobabs das Immunsystem und bilden damit ein wirksames Prophylaktikum gegen Erkältungskrankheiten, die häufigsten Symptome einer geschwächten Abwehr. [3]

4.2 Als Hautschutz- und -pflegemittel

Einen ebenso großen Einfluss hat das Vitamin C der Baobab-Frucht auf die Gesunderhaltung, Heilung und Pflege der Haut. Es wird sowohl im heimischen Afrika als auch hierzulande gegen entzündliche und schmerzhafte Prozesse wie Akne oder Neurodermitis eingesetzt. Darüber hinaus zeigt die Baobab Wirkung bei kleineren Verletzungen, da sie die Regeneration der Haut unterstützt. [4]

4.3 Zur Stärkung von Zellen

Durch ihren außerordentlich hohen Gehalt an natürlichem Kalzium unterstützen reife Früchte die Bildung von Muskel- und Nervenzellen. Beide tragen dazu bei, Reize weiterzuleiten bzw. darauf zu reagieren. Dadurch üben Baobab eine Wirkung auf das Reaktions- und Leistungsvermögen sowie die Konzentrations- und Bewegungsfähigkeit aus.

4.4 Zur Unterstützung der Verdauungstätigkeit

Durch ihren hohen Ballaststoff-Gehalt regulieren die Früchte die Darmtätigkeit. Sie verlangsamen die Verdauung, sodass die Aufnahme von Kohlenhydraten gebremst wird und der Blutzuckerspiegel nur sukzessive steigt. Darüber hinaus binden die Ballaststoffe Gifte und Schlacke an sich, sodass der Verzehr von Baobabs reinigend wirkt.

4.5 Als diätisches Lebensmittel

Aus diesen Erkenntnissen lassen sich weitere Einsatzgebiete für das Super-Food ableiten. Über seine traditionelle Anwendung hinaus entspricht Baobab den Erfahrungen, die Ärzt*innen mit diätischen Lebensmitteln gemacht haben. Auf Grund der verzögerten Kohlenhydrat-Aufnahme macht die Frucht lange satt und hält den Blutzuckerspiegel lange auf gleichbleibendem Niveau. Dadurch ist sie perfekt für die Ernährung von Diabetiker*innen – sogenannten Zuckerkranken – geeignet.

Auch auf andere Stoffwechselerkrankungen kann Baobab seine Wirkung entfalten. Neben übergewichtigen oder gar adipösen Personen schwören auch Leistungs- und Profi-Sportler*innen auf Baobab. Ihre Erfahrungen mit der Frucht sind ausschließlich positiv – zumal die Inhaltsstoffe auch auf das Hautbild wirken und so den Randerscheinungen einer Diät entgegensteuern können.

Möglicherweise ist das ein Grund, warum auch zahlreiche Models, Schauspieler*innen und Influencer*innen die Früchte des Affenbrotbaums lieben. Sie sind Abnehmwunder und Hautpflege in einem – und versorgen den Körper dennoch mit allen wichtigen Vitalstoffen.

Dosierung und Einnahme Baobab

5. Wie wird Baobab eingenommen bzw. wie dosiert man es?

Um von all den positiven Effekten der Baobab-Frucht zu profitieren, kann sie einfach in den täglichen Speiseplan integriert werden. Schon eine vergleichsweise kleine Menge von 20 Gramm reicht aus, um dem Körper notwendige Nähr- und Vitalstoffe zu liefern.

Durch eine englische Studie machten Wissenschaftler mit Baobab die Erfahrungen, dass auch höhere Dosierungen möglich sind, ohne dass Nebenwirkungen oder Unwohlsein eintreten. Die überzählig aufgenommenen und nicht benötigten Stoffe werden vom Körper einfach wieder ausgeschieden.

Das so geprüfte Pulver aus den Früchten vom Affenbrotbaum lässt sich vielseitig verwenden. Da es eine hervorragende Löslichkeit besitzt, kann es in nahezu allen Lebensmitteln verarbeitet werden. Wichtig ist, dass auch hier die Hitzeempfindlichkeit beachtet wird. Kommt das Pulver mit heißen Speisen oder Flüssigkeiten in Berührung, geht ein Teil der vielgepriesenen Baobab-Wirkung verloren.

Nichtsdestotrotz kann es zum Beispiel bei der Zubereitung von Backwaren zum Einsatz kommen. Hier können bis zu 10 Prozent der angegebenen Mehlmenge durch Baobab-Pulver ersetzt werden, das dem Gebäck die unnachahmliche Note der reifen Früchte verleiht.

Noch besser kommt das feine Aroma der Baobab-Frucht in Smoothies und Säften zur Geltung. Auch Milchspeisen auf Basis von Joghurt, Quark, Kefir oder Skyr erhalten durch die Zugabe des Pulvers einen interessanten Touch. [5]

Wegen ihres leicht säuerlichen Geschmacks harmoniert die Baobab-Frucht am besten mit Obstsorten, die eine gewisse Eigensüße haben. Orangen, Bananen oder Mangos haben den gleichen exotischen Background wie der Affenbrotbaum; doch auch heimische Erd- oder Himbeeren ergänzen die fremdländische Note hervorragend.

Zum wahren Power-Pulver wird das Produkt in Verbindung mit Zitronenwasser. Dessen ohnehin hoher Vitamin-C-Gehalt steigt durch den Eigenanteil der Baobab noch mehr – was Erfahrungen zu Folge die beste Maßnahme gegen Müdigkeit, Leistungstiefs oder drohende Erkältungen ist.

Fazit Baobab

6. Fazit: Warum ist Baobab so gesund?

Neben ihren hochwertigen Inhaltsstoffen und den damit verbundenen Effekten überzeugt die Baobab-Frucht als wahrscheinlich reinstes Naturprodukt überhaupt. Um sie haltbar zu machen, sind weder Maschinen noch Zusätze nötig. Bei geschlossener Schale konserviert sich die Baobab von allein, ohne an Wirkung zu verlieren.

Da sie weder Gluten noch Laktose enthält, ist sie auch für Menschen mit entsprechender Unverträglichkeit geeignet. Im Rahmen vegetarischer bzw. veganer Ernährung liefert die Baobab oder daraus erzeugtes Pulver wichtige Vitalstoffe, die in anderer Pflanzenkost fehlen.

Die eigenartig aussehende Frucht von dem eigenartig benannten Baum ist tatsächlich das Super-Food als das sie gehandelt wird – und das nicht erst, seitdem es Super-Food gibt.

Quellenverzeichnis:

  1. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30486448/
  2. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31798803/
  3. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28212461/
  4. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30976674/
  5. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30514599/
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