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Das Stigma der chronischen Migräne

von NFI Redaktion

Dawn Buse, PhD, spricht über Kopfschmerzerkrankungen, einschließlich Migräne, die weltweit zu den häufigsten Ursachen für Behinderungen zählen, insbesondere bei Menschen im Alter von 15 bis 49 Jahren. Trotzdem wird Migräne oft nicht als ernste Krankheit betrachtet, sondern ignoriert und minimiert.

Migräne ist sehr belastend, aber weniger als die Hälfte der Betroffenen spricht mit ihrem Arzt darüber. Nur 5 % der Menschen mit chronischer Migräne haben die richtige Diagnose und Behandlung erhalten, teilweise wegen der Stigmatisierung der Krankheit.

Migräne wird oft stigmatisiert, da die Symptome größtenteils verborgen sind und die Erkrankung unsichtbar ist. Darüber hinaus wirkt sich Migräne auf die Menschen in der Umgebung aus und erfordert Unterstützung. Obwohl Migräne mehr ist als „nur Kopfschmerzen“ und viele belastende Symptome aufweist, wird sie oft mit anderen Kopfschmerzarten verwechselt.

Chronische Migräne kann das tägliche Leben stark beeinträchtigen und zu Schuldgefühlen oder Scham führen. Dies kann zu psychischen Belastungen führen, die sich auf die körperliche Gesundheit auswirken. Es ist wichtig, die Krankheit nicht zu internalisieren.

Es ist wichtig, ehrlich mit Ihrem Arzt über Ihre Migräne zu sprechen und gegebenenfalls professionelle Hilfe zu suchen. Auch medizinische Fachkräfte können helfen, die Erfahrungen mit Migräne zu normalisieren und zu zeigen, dass Betroffene nicht allein sind.

Menschen ohne Migräne wissen möglicherweise nicht, wie ernst die Erkrankung ist, wenn man es ihnen nicht sagt. Es kann dazu beitragen, eine vertrauensvolle Beziehung zu Familienmitgliedern und Freunden aufzubauen, wenn Sie sie in Ihren Managementplan einbeziehen und ihnen Aufgaben geben.

Migräne ist ein gesundheitlicher Zustand, der durch das Americans with Disabilities Act geschützt ist. Bitten Sie Ihren Arzt um Unterstützung, um Ihre rechtlichen Vorkehrungen am Arbeitsplatz zu treffen. Es kann auch hilfreich sein, Kollegen über Ihre Migräne zu informieren und gemeinsam Pläne zu erstellen, wie sie vorgehen, wenn ein Angriff Sie von der Arbeit abhält.

Es ist wichtig, alle Symptome mit Ihrem Arzt zu teilen, auch ungewöhnliche oder scheinbar nicht zusammenhängende Symptome. Selbsthilfegruppen können eine unterstützende Umgebung bieten, um die eigenen Ideen und Gefühle mit anderen zu teilen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Es ist wichtig, sich weiterhin auf die Zukunft zu konzentrieren und Pläne zu schmieden, um das Leben nicht kleiner werden zu lassen.

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