Home Medizin Cannabis-Dampfflüssigkeiten können bereits vor dem ersten Gebrauch giftige Metallpartikel enthalten: Studie

Cannabis-Dampfflüssigkeiten können bereits vor dem ersten Gebrauch giftige Metallpartikel enthalten: Studie

von NFI Redaktion

Es wird angenommen, dass E-Zigaretten eine sicherere Alternative zum Konsum von Nikotin und Cannabis darstellen. Aber sind Vapes wirklich sicher? Eine neue Studie hat festgestellt, dass bereits giftige Metallpartikel in Cannabis-Dampfflüssigkeiten vorhanden sein können, noch bevor das Dampfgerät erhitzt oder verwendet wird.

Die Forscher dieser Studie entdeckten eine Metallverunreinigung, einschließlich nanogroßer Partikel aus Blei, Nickel, Zink und Kupfer, in Cannabis-Vape-Flüssigkeiten, die noch nie verwendet wurden. Insbesondere unregulierte Produkte wiesen höhere Mengen dieser Metalle auf.

Rauchen beinhaltet Verbrennung, während Dampfen eine Flüssigkeit zu einem inhalierten Dampf erhitzt. Da keine Verbrennung beim Dampfen stattfindet, gilt diese Methode als sicherer für den Konsum von Substanzen wie Cannabis oder Nikotin. Studien haben jedoch gezeigt, dass Metallteile in Dampfgeräten schädliche Giftstoffe wie Nickel, Chrom und Blei freisetzen können, die dann in den Körper gelangen können.

Um festzustellen, ob dies auch für Cannabis-Vapes zutrifft, haben Andrew Waye vom Office of Cannabis Science and Surveillance bei Health Canada und sein Team gemeinsam mit Zuzana Gajdosechova vom Metrology Research Centre des National Research Council in Kanada zusammengearbeitet, um 41 Proben von Cannabis-Vaping-Flüssigkeiten zu testen.

Die Ergebnisse der Studie, die auf der Frühjahrstagung der American Chemical Society (ACS) vorgestellt werden, zeigen, dass einige unregulierte Proben das 100-fache mehr Blei enthielten als regulierte Proben, was die tolerierbaren Grenzwerte weit übersteigt. Es wird vermutet, dass die Metallkontamination von den Geräten selbst stammen kann und nicht zwangsläufig von der Erhitzung der Spulen.

Gajdosechova betonte: „Verschiedene Arten von Cannabisprodukten bergen unterschiedliche Risiken. Unsere Forschung bestätigt, dass die Risiken beim Dampfen anders sein können als beim Rauchen. Es werden immer noch Risiken beim Cannabisdampfen identifiziert, die bisher nicht bekannt waren.“

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